Gleich vier Genoss*innen möchten im nächsten Jahr für die SPD Pankow als Bezirksbürgermeister*in antreten: Katja Ahrens, Georg Heyn, Mike Szidat und Muzaffer Yilmaz. Alle vier haben sich bei uns vorgestellt und die Fragen der SPD Mauerpark beantwortet.
Diskutiert wurde unter anderem über Obdachlosigkeit, sozialen Zusammenhalt in Pankow, Ausbau des ÖPNV, Parkplatzsituation, Verkehrssicherheit für Familien, Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigung, soziale Angebote im Bezirk, moderne und digitalisierte Verwaltung sowie zukunftsfähige Stadtplanung. Einen Wettbewerb um das beste Krach-Wortspiel gab es auch!
Die Entscheidung, wer für die SPD Pankow ins Rennen geht, fällt auf der Kreisdelegiertenversammlung am 22. November.
Nächste Woche geht es los: Die Hufelandstraße wird zur Fahrradstraße. Hierzu wird das Kopfsteinpflaster vor Ort abgeschliffen. Insgesamt sind zwei Bauabschnitte geplant: Los geht es am 13. Oktober am westlichen Ende an der Greifswalder Straße. Nach Abschluss der Arbeiten sollen, etwa eine Woche später die die Arbeiten auf der westlichen Hälfte der Hufelandstraße fortgesetzt und bis zum 31. Oktober abgeschlossen sein. Weitere Infos gibt es im Flyer der infraVelo sowie auf der Projektseite.

True Crime Weißensee – Auf den Spuren wahrer Verbrechen
Wahre Verbrechen und ihre Aufklärung fesseln viele Menschen in Podcasts und Fernsehsendungen. Auch in Weißensee haben sich spektakuläre Taten ereignet. Der Abgeordnete Dennis Buchner berichtet auf einem Rundgang zu den Tatorten über wahre Kriminalfälle und ihre Aufklärung.
Dauer: ca. 90 Minuten, Laufstrecke: ca. 1,5 Kilometer
Treffpunkt: am Kiezbüro Dennis Buchner, Langhansstr. 19, ohne Anmeldung
___________________________________________
Weißensee heute – auf den Spuren aktueller politischer Projekte
Ein politischer Spaziergang durch Weißensee. Welche aktuellen Projekte sind geplant, was dauert schon viel zu lange? Wofür werden ihre Steuergelder investiert und womit beschäftigen sich das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung?
Dauer: ca. 80 Minuten, Laufstrecke ca. 3 Kilometer
Treffpunkt: Amalienstraße / Ecke Parkstraße, ohne Anmeldung
___________________________________________
Raus aus Weißensee: auf den Spuren von Willy Brandt
1913 in Lübeck geboren prägte Willy Brandt die Nachkriegsgeschichte Berlins und Deutschlands. Präsident des Abgeordnetenhauses, Regierender Bürgermeister, Bundeskanzler und einer der Wegbereiter der Wiedervereinigung. Ein kurzer Spaziergang durch das politische Berlin und gemeinsamer Besuch der Ausstellung im Willy-Brandt-Forum Berlin.
Dauer: ca. 120 Minuten, Laufstrecke ca. 2,5 Kilometer
Treffpunkt: vor dem Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstr. 5, um Anmeldung wird gebeten! Per Mail: Dennis Buchner , telefonisch: 030-22050710 oder direkt im Kiezbüro in der Langhansstraße 19, 13086 Berlin
Die letzten Brotdosen unserer Einschulungsaktion haben wir bei einem Infostand im Prenzlauer Berg verteilt – und dabei wieder viele gute Gespräche mit Nachbar*innen geführt. Ob saubere Parks, weniger Verkehrslärm oder der klare Widerspruch gegen rechte Parolen – die Themen im Kiez bleiben aktuell und bewegen viele.
Und natürlich haben wir auch für unseren neuen Spitzenkandidaten für die Berlin-Wahl ein bisschen „Krach” gemacht. Er ist den Berliner*innen kein Unbekannter. Ein Bürger hatte auch direkt eine Botschaft für ihn: „Steffen Krach? Kenn ick! Juter Mann. Sagen Se ihm, er soll Sozialwohnungen bauen – aber subito!«

Zwei Jahre sind vergangen, seit am 7. Oktober 2023 die Terrororganisation Hamas mit einem brutalen Überfall auf Israel die Welt erschütterte. Der Angriff traf vor allem Zivilistinnen und Zivilisten: Menschen, die an diesem Herbstmorgen nichts anderes taten, als zu feiern, zu schlafen, zu leben. Über 1.200 Menschen wurden nach israelischen Angaben getötet, Tausende verletzt, mehr als 250 verschleppt und als Geiseln in den Gazastreifen gebracht.
Dieser Tag war ein tiefer Einschnitt – nicht nur in der Geschichte Israels, sondern auch in der Geschichte unserer Menschlichkeit. Er steht für den schlimmsten Ausbruch von Gewalt gegen Jüdinnen und Juden seit der Schoa. Und er markiert einen moralischen Tiefpunkt für alle, die an die Kraft des Völkerrechts und die Möglichkeit eines gerechten Friedens im Nahen Osten glauben.
Seit jenem Tag wurden viele Geiseln freigelassen oder konnten durch internationale Vermittlung befreit werden. Doch auch zwei Jahre später befinden sich noch immer Dutzende Menschen in der Gewalt der Hamas – nach aktuellen Informationen rund 48. Niemand weiß mit Gewissheit, wie viele von ihnen noch am Leben sind. Ihre Familien leben in ständiger Angst und Ungewissheit. Sie dürfen nicht vergessen werden. Ihre Freilassung muss weiter Priorität haben – politisch, moralisch und diplomatisch.
Oft heißt es, dieser Konflikt sei weit entfernt von uns. Doch das stimmt nicht. Was im Nahen Osten geschieht, betrifft uns als Demokratinnen und Demokraten, als Gesellschaft, die auf Menschenrechten und Menschlichkeit gründet.
Wir stehen an der Seite derer, die unverschuldet leiden – auf beiden Seiten. Israel hat das Recht, sich zu verteidigen. Aber zugleich dürfen wir nicht wegsehen, wenn Zivilistinnen und Zivilisten in Gaza in Not geraten. Humanitäre Hilfe, medizinische Versorgung und der Wiederaufbau müssen integraler Bestandteil jeder Friedensperspektive sein. Nur so kann ein dauerhafter Frieden entstehen, der Sicherheit und Würde für alle Menschen in der Region garantiert.
Mit Sorge sehe ich, dass in Deutschland antisemitische Tendenzen und Hassrede zunehmen – gerade im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza. Wer Terror verharmlost oder antisemitische Narrative verbreitet, verlässt den Boden unserer demokratischen Werte. Wir müssen diesen Entwicklungen entschieden entgegentreten: auf der Straße, in den Schulen, in den sozialen Medien, überall dort, wo Hass wächst.
Der 7. Oktober 2023 mahnt uns, wachsam zu bleiben. Wir gedenken der Opfer und stehen an der Seite der Familien, die noch immer auf ihre Angehörigen warten. Jede Freilassung, jedes Lebenszeichen ist ein kleiner Schritt hin zu Menschlichkeit – und doch bleibt das Ziel unverrückbar: Kein Mensch darf in Geiselhaft bleiben.
Nicht wegschauen. Nicht resignieren. Sondern handeln – solidarisch, menschlich, klar. Das bleibt unsere Verantwortung.
SPD Mauerpark: Infostand zum Ersatzneubau Schönfließer Brücke
02.07.2026, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr
Sonnenburger Straße/Kopenhagener Straße
Abteilungsgrillen
02.07.2026, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr
Nachbarschaftshaus am Hirschhof (Oderbergerstraße 19, 10435 Berlin)
Sommerfest im Kiezbüro Linda Vierecke
03.07.2026, 16:00 Uhr - 21:00 Uhr
Kiezbüro Linda Vierecke, Raumerstraße 22, 10437 Berlin