Wir haben einen neuen Vorstand.
Ein Teil des neugewählten Vorstands.

Am 22. Februar haben wir auf unserer Wahlsitzung einen neuen Vorstand gewählt. Unsere beiden Vorsitzenden sind Daniela Milutin und Alfonso Pantisano. Als stellvertrende Vorsitzenden wurden Tannaz Falaknaz, Rainer-Michael Lehmann und Andy Tarrant gewählt. Unsere neue Schriftführerin ist Diane Giannone. Vendulka Cejchan, Elmedin Sopa und Anke Sturm sind unsere neuen Beisitzer*innen. 

 
Corona-Telefonhilfe und spezifische Hilfsangebote

Das Coronavirus stellt uns derzeit vor enorme Herausforderungen. Wir befinden uns in einer Krisensituation, in der vor allem besonnenes Krisenmanagement notwendig ist. Die Unsicherheit zu Art, Umfang und Dauer dieser Krise führt jedoch dazu, dass Menschen vor allem Angst haben. Angst ist aber kein guter Ratgeber in dieser Ausnahmesituation.

Um für die Nöte und Sorgen der Menschen da sein zu können, hat die Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin gemeinsam mit der Kirchlichen und Krankenhaus Telefonseelsorge ein Corona-Seelsorgetelefon eingerichtet. Unter der Nummer 030 403 665 885 sind in der Zeit zwischen 8 bis 18 Uhr Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar.

Lebensältere (ü60), die niemanden zum Reden haben, finden im Silbernetz ein offenes Ohr und Ermutigung. Die Hotline 0800 470 80 90 ist vertraulich und kostenlos.

Bei der Coronahilfe von nebenan.de können Hilfegesuche per Telefon und Online-Formular aufgegeben werden. Alle Gesuche werden nach PLZ sortiert und ins geschützte Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de eingespielt. Hotline der nebenan.de Stiftung 0800 866 55 44. Aktuell wächst eine Welle der Hilfsbereitschaft in Berlin. Überall in der Stadt initiieren Bür-ger*Innen Hilfen für Mitmenschen in ihrer Nachbarschaft. Damit leistet die Zivilgesellschaft einen großen Beitrag zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen durch die Ausbrei-tung des Coronavirus.

Sorgen Sie gut für sich und andere. Bleiben Sie gesund!

 
Zusammenhalt in Krisenzeiten

Gemeinsam und mit kühlem Kopf durch die Corona-Krise

Die aktuelle Corona-Krise, mit ihren spürbaren Einschränkungen des alltäglichen Lebens, hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sind. Für viele Menschen, die einer Risikogruppe angehören oder durch die Corona-Pandemie unter Druck geraten, bedeuten die Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung große Herausforderungen.

Darum rufen wir euch dazu auf, solidarisch zu sein und euren Mitmenschen beizustehen!

 
Kümmerer dringend gesucht und Spendenaufruf!

Der Strassenfeger e.V. versorgt täglich 31 Menschen in der ganzjährigen Notunterkunft in der Storkower Str.139c mit Schlafplätzen und Lebensmitteln. Aufgrund der Auswirkungen durch die Covid19 Pandemie gelingt es kaum noch, die ganzjährige Notunterkunft in Betrieb zu halten. Berlins Notunterkünfte sind auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Jedoch täglich hat der strassenfeger mit Quarantänefällen zu kämpfen oder mit ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern, die aufgrund ihres Alters oder aufgrund chronischer Erkrankungen und ähnlichem keine Schichten mehr antreten können, da sie zu den Risikogruppen gehören.

Es werden dringend ehrenamtliche Helfer benötigt, die nicht zu den Risikogruppen gehören (keine chronischen Erkrankungen und unter 60 Jahre). Aufgrund der Schließung der Berliner Tafel und Hamsterkäufen durch die Bevölkerung erhält der strassenfeger so gut wie keine Lebensmittel mehr, um die obdachlosen Menschen in der Notunterkunft zu versorgen. Der strassenfeger ist auf Spenden angewiesen, da die ca. 14.000 Essen jährlich nicht vollständig von den Zuwendungen abgedeckt werden können. 90 Prozent der Lebensmittel bestehenjährlich aus Spenden. Diese fallen nun weg, so dass der strassenfeger dringend auf Geldspenden angewiesen ist. Breits zubereitete oder geöffnete Lebensmittelspenden dürfen nicht angenommen werden. Sollte es sich jedoch um Sammlungen verpackter Lebensmittel handeln (Nudeln, Reis, Mehl, Salz, Bohnen, etc oder Dosen), dann wäre es dem strassenfeger möglich, diese anzunehmen.

 
Einkaufshilfe im Mühlenkiez

Da das SARS-CoV-2 gerade für ältere Menschen sehr gefährlich werden kann, sollten diese sogenannten Risikogruppen ihre Wohnung nach Möglichkeit nicht verlassen. Zusammen mit dem Nachbarschaftsverbund Mühlenkiez habe ich eine Initiative ins Leben gerufen, die beim täglichen Einkauf unterstützen möchte.

Seniorinnen und Senioren aus dem Mühlenkiez können mich wochentags in der Zeit von 9 bis 15 Uhr telefonisch unter 030 / 9215 2526 erreichen und ihre Einkaufswünsche äußern. Wir bringen Ihnen den Einkauf gern vorbei.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die sich in ihrer Freizeit engagieren. Wenn wir jetzt symbolisch näher zusammenrücken, ist auch diese Ausnahmesituation zu meistern.