Jelbi: Mobilität in Berlin
BVG_Jelbi-Station

An der Ecke Landsberger Allee/Petersburger Straße wurde vor geraumer Zeit eine Jelbi-Station eingerichtet.

Aber was ist „Jelbi“ eigentlich genau?

Aktuell existieren in Berlin zahlreiche Mobilitätsangebote nebeneinander: Busse, Bahnen und Taxi auf der einen, verschiedene Sharing-Angebote auf der anderen Seite. Für deren Nutzung wird meist eine eigene App benötigt. Bei allen Anbietern muss man seine persönlichen Daten hinterlegen und hat keine Möglichkeit, die unterschiedlichen Angebote für die Strecke, die man zurücklegen will, zu vergleichen. Hier setzt Jelbi, die neue Mobilitäts-App der BVG, an. (von Berlinerisch „Jelb“ für „Gelb“) Die App vernetzt die Angebote vom ÖPNV bis hin zu Sharing-Anbietern. Von der Fahrtauskunft über die Reservierung bis hin zur Bezahlung. Alles in einer Jelbi-App.

Die Jelbi-Stationen sind der analoge Zwilling der digitalen App. Die Stationen bündeln an ÖPNV-Knotenpunkten sämtliche Mobilitätsangebote vor Ort und vereinfachen somit den Umstieg vom ÖPNV auf ein Sharing-Angebot, wie bspw. Roller, Fahrrad, Tretroller oder Auto – alles buchbar über die App. Die Stationen sind eine smarte Lösung für die letzte Meile.  

Damit dies berlinweit gelingt, bedarf es ähnlicher Stationen auch stärker in den Außenbezirken. Allerdings hängt die Umsetzung dabei entscheidend von zwei wichtigen Faktoren ab: 1. von der Unterstützung der Bezirke bei Flächen und Genehmigungen und 2. vom Geschäftsgebiet der Sharing-Anbieter.

Unser Ziel ist es Mobilitätsstationen flächendeckend an ausgewählten S-, U- und Regionalbahnhöfen sowie an wichtigen Bushaltestellen zu errichten, um somit das passgenaue Umsteigen auf die unterschiedlichen Verkehrsmittel zu erleichtern

 
Schulbaumaßnahmen in den Sommerferien 2020

Die Sommerferien werden an den Berliner Schulen auch in diesem Jahr intensiv für Baumaßnahmen genutzt. An 243 Berliner Schulen wird gebaut, davon an 23 allgemeinbildenden Schulen in Pankow. In meinem Wahlkreis Pankow Zentrum sind mit Maßnahmen an der Arnold-Zweig-Grundschule und der Elizabeth-Shaw-Grundschule zwei Erweiterungsvorhaben (Mobile Ergänzungsbauten, MEB) mit Kosten von jeweils 2,7 Millionen Euro vorgesehen, mit der die erhebliche Nachfrage nach Schulplätzen aufgefangen werden soll. An der Mendel-Grundschule erfolgt darüber hinaus die Sanierung des Daches (800.000 Euro), an der Elisabeth-Christinen-Grundschule werden die Sanierungsarbeiten am Schulgebäude fortgesetzt (960.000 Euro). Neben 204 allgemeinbildenden Schulen wird an 31 Oberstufenzentren und acht zentral verwalteten Schulen berlinweit gebaut, darunter ebenfalls einige in Pankow. Rund 275 Millionen Euro werden für die Baumaßnahmen ausgegeben, von denen nicht alle bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein werden.

 
Bizetstraße - Mobilitätswende im Kleinen

In der Bizetstraße in Höhe der Herbert-Baum-Straße befindet sich seit 2017 „mein“ erster Zebrastreifen im Wahlkreis. Dieser ist das Resultat vieler Beschwerden von Eltern und Anwohnern, die ihre Kinder morgens nicht unbeaufsichtigt zur Schule gehen lassen wollten. Man bat mich um Unterstützung, die ich gern geleistet habe. Der Zebrastreifen ist nun ein weiterer Baustein in einer sichereren Verkehrspolitik für das Weißenseer Komponistenviertel.

 

 
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19 Milliarden Euro für moderne Fahrzeuge, neue Strecken und dichtere Takte

In dieser Woche beschloss der Senat den neuen Verkehrsvertrag mit der BVG. Der Vertrag legt neben dem Umfang der Investitionen auch fest, welche Leistungen die BVG in den nächsten 15 Jahren erbringen soll. 12,7 Mrd. Euro gehen dabei in die Grundvergütung der BVG sowie in Tarifersatzleistungen z.B. für Schüler, Auszubildende und Schwerbehinderte.

In neue Fahrzeuge und in die Infrastruktur wird nun kräftig investiert, denn wir benötigen dringend dichtere Takte in den Außenbezirken. Das Straßenbahnnetz soll um knapp 40 Prozent erweitert werden. 4,3 Mrd. Euro sind für Bau- und Sanierungsmaßnahmen vorgesehen, 2 Mrd. Euro fließen bis 2030 in die Umrüstung der Busflotte auf E-Antrieb sowie in die dafür nötige klimafreundliche Infrastruktur. Der Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) soll damit attraktiver und die Bürger animiert werden, ihr Auto stehen zu lassen. Mit den Investitionen soll ein stadtverträglicher ÖPNV mit neuer Verlässlichkeit, Schnelligkeit, Erreichbarkeit und Barrierefreiheit entstehen.

Besonderen Stellenwert hat auch die im neuen Vertrag vereinbarte „Mobilitätsgarantie“ zum Thema Barrierefreiheit. Denn ab 2022 muss die BVG bei Störungen wie dem Ausfall von Aufzügen immer konkrete Alternativen innerhalb des ÖPNV anbieten.

Ein Manko bleibt dennoch; mir ist völlig unverständlich, dass der U-Bahnausbau angesichts der wachsenden Stadt nicht Bestandteil des Verkehrsvertrages ist. Wenn das erklärte Ziel ist, den Autoverkehr zu reduzieren, dann benötigen wir einen intelligenten Ausbau des U-Bahnnetzes in Kombination mit dem Tram-Netz.

 

Nächste Termine

SPD Mauerpark & Linda Vierecke: Tür-zu-Tür
27.08.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr

Kiezbüro Linda Vierecke, Raumerstr. 22

Stammtisch der SPD Mauerpark
27.08.2026, 19:30 Uhr

Bornholmer Hütte, Bornholmer Str. 89, 10439 Berlin

Frühverteilung mit Paul Krüger
28.08.2026

Max-Dellbrück-Gymnasium


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