Bereits mit mehreren Anträgen haben wir klare Positionen für die Suche nach einem Kompromiss für die wohnungspolitischen Verdichtungspläne vertreten und durchgesetzt. Auf diese Weise wollen wir möglichst große Anteile der Grün- und Spielplatzflächen erhalten, ohne vollkommen auf eine ergänzende Bebauung zu verzichten. Aufgrund ihrer anderen Interessen versucht die Gesobau jedoch weiterhin Fakten zu schaffen, in dem sie ein Jahr früher als schriftlich gegenüber den Mieter*innen angekündigt, einen Bauantrag einreicht und kurzfristig auch noch die in den betroffenen Bereichen stehenden Bäume fällen will und auch hierfür einen Antrag eingereicht hat.
Zur Renaturierung des Wilhelmsruher Sees stehen seit 2019 ca. 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Als Ihre kommunalpolitische Ansprechpartnerin haben wir einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung Pankow eingebracht, um das Bezirksamt bei der Umsetzung des Sanierungskonzeptes für den Wilhelmsruher See durch einen klaren politischen Auftrag zu unterstützen. Die Wasserqualität sowie die Sauberkeit des Sees wollen wir verbessern. Dafür liegen die Grundlagen vor. Nun muss es im Jahr 2021 darum gehen, dass den Planungen auch die notwendigen Taten folgen. Deshalb haben wir die Ergebnisse aus der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger für die künftige Gestaltung des Wilhelmsruher Sees festgehalten. Dafür soll die Beton-Ufereinfassung abgetragen und durch Sitzstufen mit hoher Aufenthaltsqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner ersetzt werden, damit diese in angenehmer Atmosphäre am See verweilen können. Zugleich haben wir mit unserem Antrag die Fortführung der bisherigen Beteiligung und damit die direkte Mitsprache der aktiven Bürger*innen gesichert, damit die Anwohnerinnen und Anwohner auch bei der Umsetzung Ihre Vorstellungen zur Gestaltung des Wilhelmsruher Sees und seines Umfeldes einbringen können.
Unser Fraktionsvorsitzender Roland Schröder dazu: „Mit diesem neuen Beschluss der BVV Pankow erhält das Bezirksamt klare Aufträge für das weitere Vorgehen und damit auch die Unterstützung durch die Bezirkspolitik. Die SPD-Fraktion will eine zügige Umsetzung des Sanierungskonzeptes erreichen, bei der sich die Bürger*innen wie bisher beteiligen können. Planungen liegen vor, Gelder stehen zur Verfügung, deshalb können die Sanierung und die Neugestaltung des Wilhelmsruher See ab Sommer 2021 vorangebracht werden.“
Als Abteilung Niederschönhausen – Blankenfelde sind wir schon immer auf den unterschiedlichsten Ebenen der politischen Arbeit unterwegs - ob Basisarbeit oder auf Parlamentsebene, wir sind immer dabei. Deshalb freut es uns sehr, dass wir auch beim aktuellen Willensbildungsprozess zum Landes-Wahlkampfprogramm 2021 mit gleich 2 Abteilungsmitglieder*innen vertreten sind.
Vom Landesvorstand ist unser Abgeordneter Torsten Hofer (MdA) in die Arbeitsgruppe „Bauen, Wohnen, Verkehr“ und unsere Katja Ahrens in die Arbeitsgruppe „Bildung und Wissenschaft“ berufen worden.
Wir wünschen uns für unsere Vertreter*innen viel Erfolg und ein sicheres Händchen bei der Auswahl der Themen-Schwerpunkte.
Denn auch hier gilt: „Anpacken für Pankow“ und „Geht nicht, gibt´s nicht!“
Beim letzten Treffen des Runden Tischs Blankenburg informierte die Deutsche Wohnen (DW) über erste Vorstellungen 700-800 Wohnungen am Lindenberger Weg/ Karower Damm zu errichten. Diese sollen in mehrstöckiger Art inkl. Sozialwohnungen auf der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche entstehen. Auf dem Gelände, das seit 2014 der DW gehört, sollen zudem ein Supermarkt und evtl. ein Kindergarten und ein Stadtteilzentrum entstehen.
Die DW beobachtet derzeit die Verkehrssituation in Blankenburg und wird den Runden Tisch bezüglich der weiteren Schritte regelmäßig informieren. Baubeginn würde frühestens in zwei Jahren sein.
Die BVV-Pankow hatte am 11. November diesen Antrag der SPD beschlossen. Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich ggü. der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) dafür einzusetzen, die Verkehrssicherheit an der Ampelanlage Berliner Allee/Pistoriusstraße sowie an der Tramhaltestelle Albertinenstraße zu erhöhen. Hierbei ist sowohl das Anbringen von „Schulweg“-Hinweisschildern und eine zeitliche Verlängerung der Tempo 30 Zone für den Zeitraum des täglichen Schulbeginns zu prüfen. In diesem Zusammenhang wandte ich mich an die BVG und erhielt zu den geplanten Gleis- und Stationserneuerungen in der Berliner Allee sowie zur Haltestelle Albertinenstraße folgende Information:
Die BVG plant, die Haltestelle Albertinenstraße von derzeit 62m auf 104m zu verlängern, um somit den Nachtanschluss zu sichern. In dem Zuge wird die vorhandene Fußgängerfurt aufgrund der schmalen Aufstellfläche auf 10m verbreitert. Diese Maßnahme dient der Modernisierung der Lichtsignalanalage und der Installation eines zusätzlichen Straßenbahnsignal stadteinwärts. Hier gab es in der Vergangenheit einige Probleme mit der langen Zufahrt der Straßenbahn bis zur Fußgängerfurt vor der Haltestelle. Teilweise dauerte die Überfahrt der Straßenbahn zu lange und die Furt wurde bereits für die Fußgänger freigegeben, es kam zu Konflikten. Das Zusatzsignal soll für eine bessere Absicherung sorgen. Die Verlängerung des Bahnsteiges auf 104m macht es möglich, dass zwei Straßenbahnen gleichzeitig halten können und somit ein linienübergreifendes Umsteigen erfolgen kann. Inwieweit der Umbau zeitgleich mit der grundhaften Instandsetzung der Straßenbahngleise (bspw. Abschnitt Lindenallee bis Pistoriusstraße ab Juni 2021) erfolgt, konnte mir die BVG noch nicht mitteilen. Die BVG strebt eine Bauzeit parallel zur Baumaßnahme in der Berliner Allee an. Ob dies realistisch ist, wird sich im noch ausstehenden Genehmigungsverfahren herausstellen.
Ich bleibe am Ball!
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