Mit seiner Wahl im zweiten Wahlgang der Kommunalwahlen am 22. März 2026, bei der ihn über 50 Prozent der Pariserinnen und Pariser unterstützten, sowie seiner offiziellen Bestätigung durch die Stadtversammlung am gestrigen 29. März 2026, beginnt ein neues Kapitel für eine der bedeutendsten Metropolen Europas. Dieses klare demokratische Mandat ist Ausdruck des Vertrauens in eine Politik, die auf soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und eine starke, solidarische Stadtgemeinschaft setzt.
Emmanuel Grégoire steht für eine moderne, progressive Stadtpolitik, die den Herausforderungen unserer Zeit entschlossen begegnet: bezahlbarer Wohnraum, nachhaltige Mobilität, konsequenter Klimaschutz und eine lebendige Demokratie vor Ort. Als langjähriger stellvertretender Bürgermeister von Paris bringt er nicht nur umfassende Erfahrung in der Stadtentwicklung und Finanzpolitik mit, sondern auch die Fähigkeit, unterschiedliche gesellschaftliche Interessen zusammenzuführen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Zuletzt war er Abgeordneter der französischen Nationalversammlung.
Paris und Berlin – und insbesondere unsere Bezirke wie Pankow – stehen vor ähnlichen Aufgaben. Umso wichtiger ist der enge Austausch zwischen unseren Städten und progressiven politischen Kräften in Europa. Die Wahl von Emmanuel Grégoire ist daher auch ein ermutigendes Signal für eine starke sozialdemokratische und progressive Politik über Ländergrenzen hinweg. Die SPD Pankow pflegt seit 2006 bereits einen intensiven Austausch mit der Parti Socialiste in Paris im 11. Arrondissement.
Wir wünschen Emmanuel Grégoire für seine sechsjährige Amtszeit Mut, Weitsicht und eine glückliche Hand bei allen anstehenden Entscheidungen. Möge es ihm gelingen, Paris noch lebenswerter, gerechter und nachhaltiger zu gestalten – im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger.
Vive Paris – und auf eine weiterhin enge deutsch-französische Freundschaft!
Heute vor 200 Jahren, genauer am 29. März 1826 wurde Wilhelm Philipp Martin Christian Ludwig Liebknecht in Gießen im Großherzogtum Hessen geboren.
Wilhelm Liebknecht steht wie kaum ein anderer für den mutigen Aufbruch der Arbeiterbewegung in Deutschland. Sein Leben war geprägt vom unerschütterlichen Glauben an Freiheit, Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe – Werte, die auch heute das Fundament sozialdemokratischer Politik bilden.
In einer Zeit der Unterdrückung erhob Liebknecht seine Stimme für diejenigen, die keine hatten. Er kämpfte gegen soziale Ungleichheit, für Bildung für alle und für ein politisches System, das die Würde jedes Menschen achtet. Sein Wirken erinnert uns daran, dass Fortschritt niemals selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu errungen werden muss.
Gerade heute, in einer Welt voller Umbrüche und Herausforderungen, ist sein Vermächtnis aktueller denn je. Es verpflichtet uns, für Zusammenhalt einzustehen, Demokratie zu verteidigen und soziale Gerechtigkeit konsequent voranzubringen.
Wilhelm Liebknecht hat Geschichte geschrieben – wir tragen die Verantwortung, sie in seinem Sinne fortzuführen.
Am 25. März 2026 fand die ordentliche Jahreshauptversammlung der SPD-Abteilung 01 Niederschönhausen-Blankenfelde / Pankow im Restaurant „Dittmann’s“ statt. Der Zuspruch war sehr groß, und viele Genossinnen und Genossen waren der Einladung gefolgt und hatten sich auch aktiv für die Mitarbeit im Vorstand beworben.
Die SPD Mauerpark hat erneut angepackt: Gemeinsam mit unserer Abgeordneten Linda Vierecke (MdA) sowie unseren Kandidaten für die BVV, Johannes Eisenbarth und Thomas Bohla, haben wir den Arnimplatz aufgeräumt und dabei das Gespräch mit Anwohner*innen und Parknutzer*innen gesucht.
Beim Müllsammeln auf und rund um den Arnimplatz konnten wir unseren Kiez nicht nur ein Stück sauberer machen, sondern auch viele gute Ideen für ein lebenswertes und sauberes Pankow sammeln. Der Austausch mit den Nachbarinnen geht dabei auch über solche Aktionen hinaus: Regelmäßig lädt unsere Abgeordnete zu Gesprächsrunden im Café Elf ein – zuletzt gemeinsam mit Cansel Kiziltepe, Senatorin für Soziales.
Am S-Bahnhof zeigt sich seit Monaten ein Spannungsfeld, das viele Großstädte kennen: Auf dem Gehweg vor dem Zugang zu den Bahnsteigen standen zeitweise ein großes Zelt und mehrere Matratzen – mit der Folge, dass zahlreiche Passantinnen und Passanten auf den Radstreifen ausweichen mussten. Bei rund 35.000 täglichen Fahrgästen ist das mehr als nur eine Unannehmlichkeit.
Gleichzeitig verlangt die Situation einen sensiblen Umgang. Obdachlosigkeit lässt sich nicht durch Räumungen lösen. Nachhaltige Antworten brauchen vor allem Hilfsangebote und konkrete Perspektiven für die Betroffenen.
Dennoch bleibt klar: Verkehrssicherheit und die Nutzbarkeit öffentlicher Räume müssen gewährleistet sein. Zwischen sozialer Verantwortung und ordnungsrechtlichen Anforderungen die richtige Balance zu finden, ist eine anspruchsvolle Aufgabe.
Das Zelt- und Matratzenlager wurde nach vorheriger Ankündigung am Montag durch den Bezirk geräumt. Doch bereits am Dienstag ist an gleicher Stelle erneut eine Schlafstätte entstanden – ein Zeichen dafür, wie komplex die Situation tatsächlich ist.
Rentenberatung
07.04.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
Bürgerbüro
Rentenberatung durch Versicherungsältesten
08.04.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
Kiezbüro Dennis Buchner, Langhansstraße 19, 13086 Berlin
AG60plus: Vorstandsitzung
09.04.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow, Berliner Straße 30, 13189 Berlin