Dennis Buchner: Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 81 Jahren

Heute, am 27. Januar, erinnern wir an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Vor 81 Jahren endete dort eines der grausamsten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Der Gedenktag mahnt uns, die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht zu vergessen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten.

Millionen Menschen wurden entrechtet, verfolgt und ermordet: sechs Millionen Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma, Homosexuelle, politische Gegnerinnen und Gegner, Menschen mit Behinderungen und viele weitere. Hinter jeder Zahl stand ein Mensch – mit einem eigenen Leben, mit Hoffnungen, Plänen und Träumen, die durch das NS-Regime gewaltsam zerstört wurden.

Erinnerungsorte wie das Mahnmal „Gleis 17“ am Bahnhof Grunewald oder die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen geben diesen Menschen ihre Namen und Geschichten zurück. Sie machen sichtbar, wohin Ausgrenzung, Hass und Entmenschlichung führen können, und fordern uns auf, Verantwortung zu übernehmen.

Am Mahnmal „Gleis 17“ erinnern wir an die Berliner Jüdinnen und Juden, die von hier aus in die Vernichtungslager deportiert wurden. In der Gedenkstätte Sachsenhausen wird die systematische Brutalität des nationalsozialistischen Terrors eindrücklich erfahrbar. Diese Orte sind Mahnungen – gegen das Vergessen und für eine wache, demokratische Gesellschaft.

Gerade in einer Zeit, in der antisemitische, rassistische und geschichtsverfälschende Tendenzen wieder lauter werden, ist das Erinnern von besonderer Bedeutung. Der Holocaust ist nicht nur Geschichte. Er ist eine Warnung für unsere Gegenwart und ein Auftrag für die Zukunft. Menschenwürde, Demokratie und Solidarität dürfen niemals zur Verhandlungsmasse werden.

Den Opfern zu gedenken heißt, aus der Geschichte zu lernen und jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten. Unsere Erinnerung ist ihr Vermächtnis. Nie wieder.

 
SPD MAuerpark: Verfolgt, verschleppt, ermordet. Erzählt ihre Geschichten.
In der Czarnikauer Str. erinnern Stolpersteine an Familie Cohn.

Anlässlich des Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz erinnerten die Teilnehmenden bei einem Gedenkrundgang an die Opfer des Nationalsozialismus. Zwei Tage vor dem offiziellen Gedenktag stand das Schicksal jener Nachbar*innen aus dem Skandinavischen Viertel im Mittelpunkt, die von den Nationalsozialisten verfolgt, verschleppt und ermordet wurden.

Die Teilnehmenden putzten gemeinsam die Stolpersteine und hielten so das Gedenken an ihre Nachbarn im öffentlichen Raum sichtbar. An den einzelnen Stationen erzählten sie von den Lebensgeschichten der Menschen hinter den Stolpersteinen aus der Finnländischen Straße, der Isländischen Straße, der Czarnikauer Straße und der Bergener Straße.

 
Schwerpunktkontrolle bei Mietwagen von Uber, Bolt & Co. in Köln

Wie zuvor der rbb, berichtet nun auch der WDR über die schmutzigen Geschäfte im Mietwagengewerbe. Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz haben Polizei, Zoll und Ordnungsamt am Mittwoch gemeinsam den Mietwagenverkehr in Köln kontrolliert. 200 Fahrzeuge wurden überprüft – bei jedem vierten kam es zu Beanstandungen. Richtig so: Dieser kriminelle Sumpf muss ausgetrocknet und Unternehmen wie Uber, Bolt & Co. endlich an die Kette gelegt werden – und zwar bundesweit. Den ganzen Beitrag des WDR gibt es unter: https://tinyurl.com/mietwagenkontrollekoeln

 
Mietwagen-Boom im Speckgürtel

Im Landkreis Teltow-Fläming sind mit 1.357 fast so viele Mietwagen zugelassen wie in Berlin mit rund 1.600. Das liegt nicht an der großen Nachfrage im Umland, sondern an strengeren Kontrollen des Berliner LABO und der Entzug zahlreicher Konzessionen. Viele Mietwagenunternehmen sind daraufhin nach Brandenburg abgewandert.

Eine Anfrage meiner Kollegin Martina Maxi Schmidt aus Brandenburg macht die Schieflage deutlich: 1.357 Mietwagen stehen dort nur 70 Taxis gegenüber. Allein im letzten Jahr sind knapp 800 Mietwagen hinzugekommen. Hat da jemand Tomaten auf den Augen? Das muss auffallen! Das muss alarmieren! Da muss genau hingeschaut werden!

Die Auswirkungen spürt Berlin, denn die Fahrzeuge sind ausschließlich hier unterwegs, trotz gesetzlicher Rückkehrpflicht. Recherchen des rbb zeigen, dass diese systematisch missachtet wird.

 

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Abteilungssitzung Abteilung I
28.01.2026, 19:00 Uhr

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28.01.2026, 19:00 Uhr

Berliner Straße 30, 13189 Berlin

Trauerfeier für Mechthild Schomann
30.01.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

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