20.06.2018 in Wahlkreis von Torsten Hofer MdA | Anpacken! Für Pankow.

Überlaute Lkw in Rosenthal und Wilhelmsruh

 

Der Lkw-Verkehr im Pankower Norden nimmt seit Jahren zu: In diesen Tagen gründet sich in Niederschönhausen eine weitere Bürgerinitiative gegen den Verkehrslärm.

In der Kastanienallee, der Schönhauser Straße und der Hauptstraße in Rosenthal und Wilhelmsruh sind die Anwohnerinnen und Anwohner schon längere Zeit in Bürgerinitiativen engagiert.

Das Lkw-Problem in Rosenthal und Wilhelmsruh ist nicht von heute auf morgen mit einem einzigen Fingerschnipp zu lösen. Aber was wir brauchen - das sind schnell wirkende Maßnahmen, die eine möglichst große Hebelwirkung entfalten und den größten Druck von den Menschen nehmen.

Das kurzfristige Ziel muss es sein, Rosenthal und Wilhelmsruh schnellstmöglich von den problematischsten Lkw-Fahrten wirksam zu entlasten. Sodann benötigen wir darüber hinaus weitere Maßnahmen auf der Grundlage eines umfassenden Verkehrskonzepts.

Sehr problematisch sind insbesondere die Fahrten, die das körperliche und gesundheitliche Wohlbefinden der Menschen schädigen oder erheblich beeinträchtigen. Das sind vor allem die Lkw-Fahrten zur Zeit der Nachtruhe zwischen 22 und 6 Uhr sowie die Fahrten an Sonn- und Feiertagen. Diese Lkw-Fahrten sind normalerweise gesetzlich nicht erlaubt. Allerdings haben die Brandenburger Straßenverkehrsbehörden für diese Fahrten Ausnahmegenehmigungen erteilt.

Nachts reicht ein einziger überlauter Lkw aus, um einen erholsamen Schlaf zu zerstören. Zudem wirkt Lärm sich schädigend auf das Herz-Kreislaufsystem aus; der Körper reagiert selbst dann negativ auf Lärm, wenn man meint, gegen Stress gefeit zu sein. Da nachts die Menschen in der Mehrzahl zu Hause in ihren Betten liegen, entlasten wir durch Maßnahmen, die z.B. die Nachtruhe wirksam schützen, eine maximale Anzahl von Menschen.

Deshalb haben unser Bundestagsabgeordneter Klaus Mindrup und ich mit der Firma MPS im Industriegebiet Reinickendorf das Gespräch gesucht. Die Firma MPS löst rund um die Uhr Lkw-Fahrten durch die Wohngebiete aus. Begleitet wurden wir von zahlreichen Bürgerinitiativen aus Pankow-Nord, die sich im Netzwerk https://verkehr-pankow.de/ sowie im Arbeitskreis Verkehr zusammengetan haben. Der Arbeitskreis Verkehr wurde vor anderthalb Jahren politisch ins Leben gerufen von der SPD-Abteilung 03 Rosenthal-Wilhelmsruh sowie der Basisorganisation der Linken, ist aber überparteilich angelegt. Auslöser waren zahlreiche Bürgeranfragen im Verlauf des Abgeordnetenhaus-Wahlkampfs 2016. Ziel ist es, das Problem gemeinsam zu lösen.

Das Unternehmen MPS hat sich in einem ersten Gespräch im Mai 2018 mit uns kooperativ gezeigt.

Wir haben unsere Erwartungen an das Unternehmen noch einmal in einem Brief zusammengefasst, den Sie sich hier herunterladen können:

Im September 2018 gibt es einen Folgetermin mit der MPS, wo wir die Ergebnisse der Prüfung auswerten.

 

17.06.2018 in Berlin von Torsten Hofer MdA | Anpacken! Für Pankow.

Am Sonnabend im Kurt-Schumacher-Haus

 

Das Gebäude hinter mir kennt ihr bestimmt! – Das ist die Parteizentrale der Berliner SPD, das Kurt-Schumacher-Haus (KSH).

Wir nennen das Haus parteiintern oft liebevoll "die Müllerstraße" - denn ratet mal, in welcher Straße es steht! Richtig: in der Müllerstraße 163. Das ist am S-und U-Bahnhof Wedding. 😘

Ein sympathisches Gebäude, bei dem man dank der drei magischen Buchstaben S-P-D an der Fassade auch gleich weiß, dass man hier goldrichtig ist. 😊👍

Gestern fand im Kurt-Schumacher-Haus ein Tagesseminar der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) statt. Das Seminar drehte sich um den Schutz von Wohnquartieren. Ich habe mein Wissen aufgefrischt und viel Neues erfahren. Referent war der Stadtentwicklungsexperte Roland Schröder, der auch die SPD-Fraktion in Pankow führt. 🤗

 

16.06.2018 in Wahlkreis von Torsten Hofer MdA | Anpacken! Für Pankow.

Skatefläche Cunistraße in der Berliner Woche

 

Mit der Skatefläche an der Cunistraße in meinem Wahlkreis geht es vorwärts! 😊👍

Das ist eine sehr gute Nachricht für Französisch Buchholz!  😘

Darüber berichtet die Berliner Woche in ihrer aktuellen Ausgabe für Pankow-Nord.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

 

14.06.2018 in Verkehr von Tino Schopf

Radverkehrsanlage Danziger Straße

 

Ich freue mich, dass nach vielen Jahren des Wartens und unzähliger Absprachen die Danziger Straße endlich eine Radverkehrsanlage erhält. In den letzten zwei Wochen fanden die entsprechenden Fahrbahnmarkierungen zwischen Landsberger Allee und Rudi-Arndt-Straße statt. Dennoch ergibt sich für den Streckenabschnitt zwischen Landsberger Allee und Cotheniusstraße eine unübersichtliche Situation und eine erhöhte Unfallgefahr für Radfahrende sowie Autofahrer. Der Radstreifen ist bis Cotheniusstraße aufgrund des ruhenden Verkehrs nicht nutzbar. Das Verkehrszeichen Parken halb auf Gehwegen, erlaubt nämlich das Parken. Für den Abschnitt kann es m.E. nur zwei Lösungen geben. Wenn der Radstreifen genutzt werden soll, dann Park- und Halteverbot für diesen Streckenabschnitt. Sichergestellt durch Poller auf dem Gehweg entlang der Bordsteinkante. Oder alternativ, mittels Verkehrszeichen das Parken auf dem Gehwegen vollständig ermöglichen und entsprechende Markierungen vornehmen. Hier muss noch punktuell nachgebessert werden und der Widerspruch aufgehoben werden.

 

13.06.2018 in Wahlkreis von Torsten Hofer MdA | Anpacken! Für Pankow.

Auch wer leise ist, muss gehört werden

 

Gestern standen wir vor dem Rosenthal-Center.

Wir haben einen Mann getroffen, der einen Schlaganfall erlitten hat und seine Beine nicht mehr bewegen konnte. Das Sprechen bereitete ihm Probleme. Er war gerade mit dem Rollstuhl auf dem Weg zur Reha, als wir ihn ansprachen.

Als ich sah, wie er sich abkämpfte, kamen mir sofort die maroden Gehwege und die viel zu hohen Bordsteine in Pankow in den Sinn, die ihm im Alltag mit Sicherheit zu schaffen machen. Und die Umwege, die er fahren muss, um Barrieren zu umgehen. Aber darüber beklagte er sich gar nicht: Nein, nein, alles prima, alles super. Er war sehr positiv eingestellt und voller Lebensmut!

Das fand ich einerseits sehr bewundernswert.

Auf der anderen Seite glaube ich, dass wir Menschen in seiner Lebenslage helfen müssen, selbst wenn sie sich nicht beschweren. Nur weil jemand sich nicht beklagt – vielleicht aus Nichtwissen oder um keine Schwäche zu zeigen –, heißt das noch lange nicht, dass alles in Ordnung ist und so bleiben kann. Denn andere Menschen sind dafür umso lauter und setzen ihre Interessen durch.

Ich finde: Auch für Leute, die sich nicht äußern, ihre Rechte nicht kennen oder hilflos sind, braucht es eine wirksame Interessenvertretung – das müssen gerade die beiden Volksparteien, SPD und CDU, leisten.

 

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