25.09.2018 in Religion von SPD Abteilung 15 | Kollwitzplatz, Winskiez, Kastanienallee

Besuch der Ibn Rushd-Goethe Moschee

 

Am 18. September besuchten wir gemeinsam mit der Abteilung 12 Helmholtzplatz und dem Kulturforum Nordost die Ibn Rushd-Goethe Moschee in Moabit. Die religiöse Grundlage der Moscheegemeinde ist ein säkularer liberaler Islam, der weltliche und religiöse Macht voneinander trennt und sich um eine zeitgemäße und geschlechtergerechte Auslegung des Koran bemüht. Die Gemeindemitglieder verstehen sich als progressive Muslime und haben sich einer moderneren, offeneren Religionsausübung auf der Basis der fünf Säulen des Islam verschrieben. Bei den Gebetsabenden wird der arabische Urtext des Korans rezitiert und in Deutsch besprochen, dem dann Gesang folgt. Der Gebetsraum steht den verschiedenen Ausrichtungen des Islam offen. Frauen und Männer beten dort gemeinsam. Auch interreligiöse Eheschließungen werden in der Moschee durchgeführt. Gemeinsame Gebete richten sich beispielsweise gegen Homophobie, Polygamie oder Verschleierungszwang. Gegründet wurde die Ibn Rushd-Goethe Mosche 2017 von der Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin Seyran Ates. Seither sieht sich die kleine Gemeinde allerdings ständigen Angriffen, insbesondere aus dem Internet, ausgesetzt. 60 Fälle sind bisher polizeilich erfasst. Im Anschluss an die Führung durch die Moschee diskutierte Gemeindemitglied Mohammed El-Kateb mit uns über den Umgang mit anderen Muslimen, Barmherzigkeit, Koranübersetzungen, die islamische Theologenausbildung sowie über die säkulare Einstellung der großen Mehrheit der deutschen Muslime. Die Integrationsbereitschaft deutscher Muslime kam ebenso zur Sprache wie die Rolle der Religion bei der Sinn- und Identitätssuche und der Suche nach Regeln gerade bei muslimischen Jugendlichen. Herr El-Kateb wünscht sich allgemein mehr Wahrnehmung durch die Politik, der Islam soll sich in Deutschland als friedliche Religion etablieren können. Herzlichen Dank an Mohammed El-Kateb für die Führung und die Diskussion!
 

 

24.09.2018 in Wahlkreis von Torsten Schneider, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Einladung zum Wahlkreistag am 28. September

 

An diesem Freitag besuche ich im Rahmen von "Fraktion vor Ort" drei außerschulische Lernorte in meinem Wahlkreis. Neben vielen öffentlichen und privaten Schulen wird das Pankower Zentrum auch von einer ganzen Reihe außerschulischer Lernorte wie der Jugendkunstschule, der Musikschule, der Gartenarbeitsschule, der Jugendverkehrsschule, der Volkshochschule und weiteren geprägt.

Bildungspolitisch steht für die Berliner SPD nicht nur die gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Universität im Fokus. Auch für Einrichtungen außerschulischen Lernens haben wir im Abgeordnetenhaus in den vergangenen Jahren deutliche rechtliche wie auch finanzielle Verbesserungen erzielen können. 

Wenn auch Sie mit mir ins Gespräch kommen wollen: Gelegenheit dazu bietet sich während der öffentlichen Programmpunkte und besonders ab 11.15 Uhr vor dem Rathaus Center am Infostand der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus.



Den Flyer zu meinem Wahlkreistag können Sie hier herunterladen

 

23.09.2018 in Europa von SPD Abteilung 15 | Kollwitzplatz, Winskiez, Kastanienallee

Zukunft Europa und Europawahlkampf 2019: Spannende und kontroverse Diskussion mit Axel Schäfer und Mathias Richel

 

Die Europäische Union steht derzeit vor vielfältigen Herausforderungen. Die Antworten darauf werden die Weichen für die Zukunft Europas stellen. Darüber hinaus stehen im Mai 2019 die Wahlen zum Europäischen Parlament an. Mehr als Grund genug für uns, uns im Rahmen unserer Mitgliederversammlung am 11. September, näher mit Fragen nach der Gestaltung der Zukunft der EU aus sozialdemokratischer Perspektive sowie über mögliche Themen und die Kampagne der SPD zum bevorstehenden Europawahlkampf zu beschäftigen.
Spannenden Input dazu bekamen wir von Axel Schäfer, MdB, Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union sowie Vizepräsident der Europäischen Bewegung Deutschland und Mathias Richel, Mitgründer der Richel, Stauss GmbH für strategische Kommunikation und damit mitverantwortlich für die Ausgestaltung der Bundeswahlkampfkampagne der SPD zur Europawahl 2019. Beide waren sich einig darin, dass die SPD mit viel Elan und einem klaren Bekenntnis zur EU und zum Erhalt von Frieden, Freiheit und Demokratie in Europa in den Wahlkampf ziehen wird.
Die im Anschluss daran geäußerten Meinungen, Ideen und Fragen regten eine intensive und kontroverse Debatte an. Nochmals herzlichen Dank an die Referenten Axel Schäfer und Mathias Richel sowie an alle teilnehmenden Genoss*innen für eure Zeit und euer Interesse an der Diskussion!
 

 

20.09.2018 in Geschichte von SPD-Abteilung 12 | Helmholtzplatz

Gedenken an Gertrud Pincus

 

Der Dreiecksplatz zwischen Krügerstraße, Dunckerstraße und Kuglerstraße soll nach Gertrud Pincus umbenannt werden, einer Pionierin der Kinder- und Jugendarbeit in der Weimarer Republik. Sie wurde 1941 von den Nazis nach Riga deportiert und ermordet. Ein wichtiges Zeichen, diese Geschichte nicht zu vergessen in Zeiten wie diesen. Und eine Gelegenheit, an das Reformjugendamt im Prenzlauer Berg zu erinnern, in dem von dem SPD-Stadtrat mit Menschen wie Gertrud Pincus, Ella Kay und Martha Schanzenbach in der Weimarer Republik vieles entwickelt wurde, was heute in der Jugendarbeit selbstverständlich ist.

 

16.09.2018 in Abteilung von SPD-Abteilung 03 Wilhelmsruh-Rosenthal

„Pflicht der Mitglieder ist es, in dieser wichtigen Versammlung zu erscheinen“

 

115-jähriges Bestehen der SPD in Wilhelmsruh

Dieses Jahr feiert Wilhelmsruh sein 125-jähriges Bestehen. Aber es gibt noch ein zweites Geburtstagskind. Die SPD in Wilhelmsruh, die am 16.09. ihr 115-jähriges Bestehen feiern konnte. Das konnten die Besucher auf dem Ortsfest am 2. September  am Stand der SPD erfahren.

 

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