Auch heute Vormittag war ich wieder bei meiner mobilen Sprechstunde am Arnswalder Platz. Diesmal allerdings nicht nur am Infostand: Auf dem Bio-Wochenmarkt habe ich kurzerhand am Obst- und Gemüsestand ausgeholfen. Zwischen Tomaten, Paprika und frischem Obst ergaben sich dabei viele gute Gespräche mit den Menschen aus dem Bötzowviertel. Eine etwas andere Form der Sprechstunde – aber genau dieser direkte Austausch im Kiez ist mir wichtig.
Ursprünglich sollte die Umstellung im Juni 2025 abgeschlossen sein. Nachdem Stromnetz Berlin zuletzt die Aufstellung aller neuen LED-Lichtmasten bis zur letzten Maiwoche angekündigt hatte, kam es erneut zu Verzögerungen. Hintergrund sind erforderliche Genehmigungen und verkehrsrechtliche Anordnungen, fehlende Baufreiheit durch parallele Baumaßnahmen sowie notwendige Baumrückschnitte. Zuvor hatten auch witterungsbedingte Unterbrechungen für Verzögerungen gesorgt.
Inzwischen wurden 38 neue Beleuchtungsanlagen aufgestellt und 43 angeschlossen, unter anderem in der Käthe-Niederkirchner- und Liselotte-Herrmann-Straße. 25 Anlagen müssen noch errichtet und 54 weitere angeschlossen werden. Erst danach können die alten Laternen zurückgebaut werden. Die Arbeiten sollen nun schrittweise fortgesetzt werden, sobald die jeweiligen Standorte frei sind. Ich werde den weiteren Fortgang im Blick behalten und mich für einen zügigen Abschluss einsetzen.
Die Kehrbürgergruppe „EinsteinsCleanTeam“ engagiert sich regelmäßig für einen sauberen Mühlenkiez. Bei ihrem Einsatz am 9. August sammelten zehn Ehrenamtliche 61 Kilogramm Restmüll sowie rund 30 Kilogramm Altglas und Altholz. Das ist ein großartiges Engagement des Teams und das ist nicht selbstverständlich. Hierfür herzlichen Dank.
Besonders viel Arbeit bereitete eine kleine Grünfläche zwischen der Pieskower Lounge und der Kita Sonnenblume, gegenüber der Paul-Lincke-Grundschule. Allein dort kamen in rund vier Stunden sieben volle Müllsäcke zusammen. Die Fläche ist stark verwildert. Totholz und dichter Bewuchs erschweren die Reinigung, Büsche und Bäume ragen bereits in den Gehweg. Die Kehrbürger wünschen sich deshalb Unterstützung durch das Grünflächenamt: Die Fläche sollte ausgedünnt, von Totholz befreit und zurückgeschnitten werden. Eine bessere Einsehbarkeit könnte zudem illegale Müllablagerungen erschweren. Ich unterstütze das Engagement der Kehrbürgergruppe. Deshalb habe ich mich an die Bezirksstadträtin gewandt und darum gebeten, dass sich das Grünflächenamt der Fläche annimmt und sie wieder regelmäßig pflegt.
Die Unterschriftenaktion für mehr Sitzbänke im schattigen Bereich des Antonplatzes an der Bizetstraße war erfolgreich: Rund 150 Bürgerinnen und Bürger unterstützten die Initiative. Inzwischen hat der Bezirk zugesagt, zwei zusätzliche Sitzbänke an der Bizetstraße aufzustellen.
Hintergrund war, dass nach der Neugestaltung des Antonplatzes zwar neue Sitzgelegenheiten entstanden sind, schattige Plätze zum Ausruhen im östlichen Bereich aber fehlten. Gerade ältere Menschen hatten mich immer wieder auf dieses Problem aufmerksam gemacht.
Insbesondere Frau Sch. aus der Seniorenstiftung in der Gürtelstraße hat unermüdlich Unterschriften gesammelt und damit maßgeblich zum Erfolg der Initiative beigetragen. Ihr und auch dem Vorstand der Seniorenstiftung sowie Bezirksstadträtin Manuela Anders-Granitzki gilt mein herzlicher Dank. Der Erfolg zeigt, dass das Engagement aus der Nachbarschaft konkrete Verbesserungen bewirken kann. Nun gilt es, die Umsetzung im Blick zu behalten, damit die neuen Sitzbänke zeitnah aufgestellt werden.
Kaputte Möbel, alte Elektrogeräte oder anderer Sperrmüll gehören nicht auf Gehwege und in Hauseingänge. Trotzdem sorgt genau das immer wieder für Frust in der Nachbarschaft. Doch mit dem BSR-Kieztag gibt es eine einfache Möglichkeit, nicht mehr benötigte Dinge direkt und kostenlos loszuwerden. Am 18. August, macht die BSR wieder Station im Bötzowviertel. Von 13 bis 18 Uhr können Anwohnende in der Hufelandstraße 21-27 NEU: Bötzowstraße 41-47 Sperrmüll ohne Anmeldung und ohne Gebühren abgeben.
Auch der beliebte Tausch- und Verschenkmarkt ist wieder mit dabei. Dinge, die dort keine neuen Besitzerinnen oder Besitzer finden, können anschließend über die „NochMall“, das Gebrauchtwarenkaufhaus der BSR, weitervermittelt werden – und bekommen so vielleicht doch noch eine zweite Chance.