Am gestrigen Montag war ich zu Gast bei den Seniorinnen und Senioren der Volkssolidarität. Bei Kaffee und selbstgebackenem Käsekuchen kamen wir miteinander zu aktuellen Themen ins Gespräch. Die Seniorinnen und Senioren bewegte vor allem das Scheitern der Ampel-Koalition und die daraus folgenden Neuwahlen im kommenden Jahr.
Aber auch Themen aus Berlin und dem Wahlkreis kamen zur Sprache. So tauschten wir uns außerdem über die aktuelle Situation im ÖPVN sowie die zahlreichen E-Scooter aus, die allzu häufig die Gehwege in den Kiezen blockieren und die Mobilität von älteren Menschen teils stark einschränken. Ich danke den Senioren sehr herzlich für die Einladung und den – wie immer – sehr offenen und konstruktiven Austausch.
Zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung haben wir acht Anträge eingereicht:
26. Sitzung der BVV Pankow am 13.11.2024
Am Donnerstag besuchte mich die 5. Klasse der Tesla-Schule im Abgeordnetenhaus. Nach dem Besuch der Tribüne und dem Lauschen der Parlamentsdebatte, erkundeten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Führung das Haus. Dabei erfuhren sie viel Wissenswertes über die Arbeit im Parlament. Im Anschluss kam ich mit den Kindern ins Gespräch und freute mich über viele interessierte Fragen. So wurde ich gefragt, warum ich Politiker werden wollte, ob dies mein Traumberuf sei und wie genau mein Tagesablauf aussieht. Ich denke, es war für die Schülerinnen und Schüler ein spannender Vormittag. Diesen Monat wird mich eine weitere Klasse der Tesla-Schule im Abgeordnetenhaus begleiten und ich freue mich bereits auf ihren Besuch.
Am 9. November putzten Mitglieder der SPD Wilhelmsruh-Rosenthal die Stolpersteine von Anna Reinicke, Ernst Rexin und Ilse Grünberger – drei Menschen aus Wilhelmsruh, die Opfer der NS-Verbrechen wurden. Die Stolpersteine in der Schillerstraße, Hielscherstraße und im Heegermühler Weg erinnern an ihre Schicksale und mahnen uns, die Opfer nicht zu vergessen.
Anna Reinicke (1903–1945) war die Ehefrau von Richard Reinicke, der in der kommunistischen Widerstandsgruppe „Uhrig-Organisation“ aktiv war. Obwohl sie selbst kein Mitglied der Gruppe war, unterstützte Anna mutmaßlich den Widerstand. 1943 wurden beide verhaftet, und Anna kam ins KZ Ravensbrück, wo sie sich um Mitgefangene kümmerte. Die harten Lagerbedingungen forderten schließlich ihr Leben – sie starb dort 1945 im Alter von 42 Jahren.
Ernst Rexin (1883–1943), ein in Danzig geborener Schlosser, lebte seit 1905 in Berlin und arbeitete in der Maschinenfabrik Prometheus. Politisch engagierte er sich zuerst in der USPD, später in der KPD. Auch nach dem Verbot der Partei blieb er aktiv und wurde 1936 von der Gestapo verhaftet. Rexin wurde zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt und nach Jahren unter extremen Haftbedingungen schwer krank entlassen. Am 8. November 1943 starb er an den Folgen der langen Haft.
Ilse Grünberger (1911–1940), geboren in Berlin, war als Näherin tätig. Bereits in jungen Jahren kam sie aufgrund einer unbekannten Krankheit in die Heil- und Pflegeanstalt Buch. 1940 fiel sie dem „Euthanasie“-Programm des NS-Regimes zum Opfer. Sie wurde nach Brandenburg/Havel deportiert und dort in einer Tötungsanstalt ermordet.
Die Stolpersteine erinnern uns daran, dass Menschen wie Anna Reinicke, Ernst Rexin und Ilse Grünberger für ihren Mut, ihre Überzeugungen oder einfach ihre bloße Existenz verfolgt und ermordet wurden. Ihr Andenken mahnt uns, uns aktiv für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Hass einzusetzen und das Unrecht der Vergangenheit nicht zu vergessen. So tragen wir dazu bei, dass solche Verbrechen sich nicht wiederholen.
Das Stolperstein-Projekt, initiiert vom Künstler Günther Demnig, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Opfern des Nationalsozialismus ihre Namen und Geschichten im öffentlichen Raum zurückzugeben. Seit den 1990er-Jahren verlegt Demnig Stolpersteine in ganz Europa, um das Andenken an diejenigen zu bewahren, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Jeder Stolperstein erinnert uns daran, dass hinter jeder Zahl des Holocausts ein Mensch mit einem einzigartigen Leben stand.
Weitere Informationen zum Projekt und zu den Stolpersteinen finden sich unter www.stolpersteine-berlin.de.

In stillem Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome im Jahr 1938 versammelten sich am Freitagmittag Bürgerinnen und Bürger sowie der Vertreterinnen und Vertreter der Politik aus Pankow auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es bundesweit zu Übergriffen auf Jüdinnen und Juden, ihre Geschäfte sowie zahlreiche Synagogen im Land. Tausende wurden im Umfeld der Novemberpogrome misshandelt, verhaftet und getötet. Mit dem Gedenken an die dunkelste Zeit unserer Geschichte setzen wir ein Zeichen, das heute wichtiger ist denn je. Denn: Nie wieder ist jetzt.
Sommer-Kiez-Tour mit Linda & Johannes: Schwangerschafts(konflikt)beratung
17.08.2026
HDV Schwangerschafts(konflikt)beratung, Paul-Robeson-Str. 30
SPD MAuerpark & Linda Vierecke: Tür-zu-Tür-Wahlkampf
17.08.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr
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Vorstandssitzung SPD Mauerpark
18.08.2026, 19:30 Uhr
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