Am vergangenen Dienstag fand die Abschlussveranstaltung der Themenreihe Ausbildung von den Jusos Pankow und der AfA Pankow statt. Gemeinsam haben wir verschiedene Akteur:innen der Berliner Ausbildungslandschaft zusammengebracht, um über die Zukunft der Ausbildung in Berlin zu diskutieren.
Im ersten Panel diskutierten die Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SenASGIVA), Knut Lambertin (DGB Pankow) und Dieter Mießen (Frisch & Faust GmbH; Mitglied im Berufsbildungsausschuss der IHK Berlin) über die Ausbildungsplatzumlage. Einigkeit herrschte dabei insbesondere bei der Frage des Handlungsbedarfs hinsichtlich der Ausbildungssituation in Berlin. Deutlich kritischer war die Debatte rund um die Einführung einer Ausbildungsplatzumlage als Teil der Lösung dieses Problems.
Im zweiten Panel ging es um die Wohnsituation für Auszubildende in Berlin. Einleitend berichtete der Auszubildende Lasse Klebe über seine Erfahrungen mit dem Berliner Wohnungsmarkt. Anschließend diskutierten Cansel Kiziltepe, Gerd Woweries (Geschäftsführer des ABB Ausbildungszentrums) sowie Arian Freund (in Vertretung für die Genossenschaft Studentendorf Schlachtensee) zunächst allgemein über Maßnahmen, mit denen Politik und Unternehmen der Wohnungsnot begegnen. Anschließend wurde noch auf das konkrete Projekt zum Bau eines Azubi-Wohnheims im Norden von Pankow eingegangen, bei dem es jedoch förderrechtliche Hindernisse gab. Bei diesem Gespräch wurde deutlich, dass auch hier weitreichende politische Schritte nötig sind, damit die Stadt sowie Betriebe allen Azubis bezahlbaren Wohnraum bereitstellen können.
Unsere Veranstaltung zeigt, wie wichtig der Austausch zwischen den verschiedenen Akteur:innen in Wirtschaft und Politik ist. Die Diskussion war sehr bereichernd und wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die Diskussion!
In der aktuellen Diskussion um die Ausbildungsplatzumlage betont unser arbeitspolitischer Sprecher Sven Meyer, dass die Ausbildungsplatzumlage keine Strafabgabe, sondern eine solidarische Maßnahme zur Refinanzierung von Ausbildungskosten ist. Mittels interner Umschichtungen entstehe keine zusätzliche wirtschaftliche Belastung, und die Umlage greift erst, wenn das Ziel von 2.000 zusätzlichen Ausbildungsverträgen bis Jahresende verfehlt wird. zusätzlichen Ausbildungsverträgen bis Jahresende nicht erreicht werden. Sven Meyer plädiert deshalb dafür, den Austausch nun sachlich zu führen und den Fokus auf praxisnahe Lösungen zu richten.
Entlang der Greifswalder Straße verlegen die Berliner Wasserbetriebe eine neue Haupttrinkwasserleitung. Baulich ist das im laufenden Betrieb ein großes Unterfangen, weshalb die Verlegung abschnittsweise bis Ende 2026 abschnittsweise erfolgt. Der aktuelle Abschnitt in der Greifswalder Straße / Danziger Straße soll im Juli fertig gestellt werden. Anschließend beginnt auf Höhe der Christburger Straße der nächste Abschnitt. Koordiniert wird die Baustelle von der Strabag, die hierzu Container in der Pasteurstraße errichtet hat. Diese bleiben noch bis zum Ende der Bautätigkeit vor Ort.
Die Verkehrsverwaltung sträubt sich gegen die zügige Umsetzung einer Bedarfsampel. Ende April kam in dem Bereich ein Mensch ums Leben. Und die angrenzende Schule hat sich direkt mit einem Hilferuf an mich gewandt. Der Tagesspiegel berichtete. Der Bereich ist ein Schulweg und hier darf nicht gebummelt werden. Ich bleibe dran und mache mich für die zügige Realisierung der Bedarfsampel stark.
Auf einen Cappuccino mit Tino im "Cafezinho"
14.08.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Bötzowstraße 41, 10407 Berlin
SPD Mauerpark: Tür zu Tür mit Linda Vierecke
14.08.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr
Kiezbüro Linda Vierecke, Raumerstr. 22
Mobile Sprechstunde
15.08.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Arnswalder Platz