Erfolgreicher Tag der Nachbarn auf dem Herthaplatz

Bei strahlendem Sonnenschein durften wir am Tag der Nachbarschaft am 29. Mai  zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner auf dem Herthaplatz in Niederschönhausen begrüßen. Die große Resonanz und die vielen interessanten Gespräche haben gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch im Kiez ist.

In entspannter Atmosphäre kamen Nachbarinnen und Nachbarn bei Getränken, Keksen und Kuchen miteinander ins Gespräch, tauschten Ideen aus und diskutierten über Themen, die unseren Stadtteil bewegen. Besonders erfreulich war der Besuch von Steffen Krach, unserem Spitzenkandidaten für die Berlin-Wahl, der sich Zeit für viele Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern nahm.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Boule-Spiel entstanden viele neue Kontakte und zahlreiche gute Gespräche. Für die jüngsten Gäste sorgten die riesigen Seifenblasen für Begeisterung und strahlende Gesichter.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen, die vielen Anregungen und die offene, freundliche Atmosphäre. Der Tag der Nachbarschaft hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und engagiert unsere Nachbarschaft ist.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Begegnungen im Kiez!

 
Werneuchener Wiese wird zur Bürgerwiese

An der Kniprodestraße entsteht bis 2027 eine moderne Spiel-, Sport- und Freizeitfläche für Jugendliche, Familien und Anwohnende. Geplant sind unter anderem Outdoor-Fitness-Geräte, Tischtennis, Bouleflächen, Trampoline, sowie eine Liegewiese und neue Grün- und Aufenthaltsbereiche. Das Projekt umfasst rund 5.200 Quadratmeter und wird mit knapp drei Millionen Euro aus dem Programm „Nachhaltige Erneuerung“ finanziert. Bereits jetzt laufen vorbereitende Arbeiten auf dem Gelände. Der politische Impuls für dieses Vorhaben stammt von der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, die sich frühzeitig mit der Nachbarschaft und Pro Kiez für die Entwicklung der Fläche als Ort für Begegnung, Bewegung und Erholung im Kiez eingesetzt hat.

 
Abteilungsversammlung im Mai

Im Mittelpunkt der Abteilungsversammlung vom 27. Mai im Hua Li Du in Niederschönhausen stand eine grundsätzliche Diskussion zur politischen Lage mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen im Herbst 2026. Unter dem Titel „Die (Un-)Ruhe vor dem Sturm – in welche Richtung steuert unser Land?“ tauschten sich zahlreiche Mitglieder über aktuelle politische Entwicklungen und Herausforderungen aus. 

Zudem wurde über die Situation und aktuelle Themen aus Pankow berichtet. 

Weitere Schwerpunkte waren die Vorbereitung des Wahlkampfs 2026, organisatorische Fragen, anstehende Termine sowie der bevorstehende „Tag der Nachbarn“ auf dem Herthaplatz am 29. Mai. 

 
Frust kommt auf, wenn der Grill stinkt…

Mit steigenden Temperaturen wird die Grillwiese im Volkspark Friedrichshain wieder stark genutzt – und das führt zu Problemen. Besonders betroffen sind die Anwohnenden auf der Pankower Seite, die seit Jahren unter Qualm, Müll und Lärm leiden. Entsprechende Petitionen im Abgeordnetenhaus begleite ich seit langem.

Vor Ort habe ich mit Parkläufern gesprochen und das Vorgehen des Ordnungsamts beobachtet. Mein Eindruck: Regeln werden ignoriert, Hinweise bleiben wirkungslos und konsequentes Einschreiten ist nicht erkennbar. Aus meiner Sicht hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Situation nicht im Griff.

Der Park soll ein Ort für Erholung, Begegnung und gemeinsame Zeit im Freien sein. Der Bezirk argumentiert damit, dass Menschen in beengten Wohnverhältnissen soziale Teilhabe ermöglicht werden soll. Aber die Belastungen für die Anwohnenden haben inzwischen ein nicht mehr akzeptables Maß erreicht. Was nützen Anpassungen der Grill-Regeln, wenn sie weder eingehalten noch kontrolliert werden?

Und dass es nicht nur um soziale Teilhabe geht, zeigt der Vorfall vom 1. Mai, bei dem ein Routineeinsatz in Gewalt endete und ein Polizist von mehreren Personen attackiert und verletzt wurde. Was wir vor Ort erleben ist inzwischen in weiten Teilen unsolidarisch, egoistisch und rücksichtslos. Hier muss sich etwas ändern und darum: Picknick ja – Grillen nein.

 
Der Gärtner vom Antonplatz

Er steht freundlich da und grüßt jeden der vorbeikommt: Der Gärtner von Antonplatz. Besonders gesprächig ist er nicht und das mag auch der Grund sein, warum nicht viel über ihn bekannt ist. Vermutlich liegt es aber eher daran, dass Plastiken allgemein nicht besonders redselig sind. Zuletzt wurde ich – am Rande meiner Sprechstunden – immer wieder auf den jungen Mann aus Bronze angesprochen und gefragt, was es mit dem Gärtner auf sich hat. Aufgrund des Interesses und weil an dem Werk des Künstlers Karl-Heinz Schamal selbst keine Informationen zu finden sind, habe ich mich an den Bezirk gewandt und angeregt eine Hinweistafel anzubringen. Die Geschichte des Gärtners der bereits 1979 aufgestellt wurde, dann aber verschwand, ist nämlich wirklich interessant.

 

 

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