Neuwahl des Vorstandes für 2018-2020

Nicht nur die Bundes-SPD konnte gestern einen neuen Vorsitzenden bestimmen, auch die SPD Blankenburg und Heinersdorf wählte gestern Abend einen neuen Vorstand.

Trotz vieler krankheitsbedingter Absagen kamen so viele Genossinnen und Genossen zur Wahlsitzung, das erstmalig Tische und Stühle knapp wurden. In den vergangenen zwei Jahren sind in die Pankower Abteilung 19 Genossen hinzugekommen. Bei einem Ausgangswert von 38 Genossen im Februar 2016 ist das ein Plus von 50%. Das macht Pankows kleinster Abteilung wohl keiner nach! Von den 19 Genossen sind 12 Neumitglieder und ebenfalls 12 noch im Juso-Alter.

Der neue Vorstand:

 
Kreisversammlung



Bei der Kreisversammlung der Pankower SPD am 13. 2. 2018 im großen Saal des Pankower Rathauses in der Breite Straße, bei der auch unsere Abteilung 13 mit einigen Genossinnen und Genossen vertreten war, wurde rege über ein Für und Wider einer möglichen Groko, sachlich, offen und fair mit einander diskutiert.


Trotz einer sehr emotionalen Wortmeldung von SPD Urgestein Wolfgang Thierse für eine Groko, war aber die Stimmung unter den Versammelten offenbar mehrheitlich gegen eine solche, aus der Wahrnehmung unserer Abteilung.


 
Analyse des Koalitionsvertrags

Seit mehreren Wochen diskutieren wir über eine mögliche Neuauflage der Großen Koalition. Wir Jusos Pankow vertreten dabei seit dem Wahlsonntag eine #noGroKo Position. Unabhängig von den Inhalten des Koalitionsvertrages gibt es viele Gründe, die gegen eine GroKo sprechen: Die SPD hat bei der letzten Bundestagswahl ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren. Es ist breiter Konsens in der Partei, dass wir uns deshalb grundlegend erneuern und viel stärker von der Union absetzten müssen. Das geht aber nicht, wenn wir in der Regierung die gemeinsamen Positionen vertreten. Außerdem ist es wichtig, dass wir uns in der SPD grundsätzlich dazu verständigen, wie und welche Politik wir in den kommenden Jahren gestalten wollen und wie wir uns dazu personell und inhaltlich glaubwürdig aufstellen, wozu wir in der Regierung keine Möglichkeit haben werden. Nicht zuletzt wäre in Falle einer Regierungsbeteiligung der SPD die selbsternannte Alternative für Deutschland größte Oppositionspartei im deutschen Bundestag. Es ist für uns aber nicht akzeptabel, dass Rassist*innen und Sexist*innen diese wichtige demokratische Funktion erfüllen.

All das sind bereits gute Argumente gegen eine erneute GroKo; damit hört es aber nicht auf. Der Koalitionsvertrag verspricht angeblich viele Verbesserungen, es ist aber schwierig sich durch 177 Seiten an Phrasen und Politiksprech zu quälen. Daher möchten wir euch hier die Analyse des Juso-Bundesvorstandes und der Jusohochschulgruppen zur Verfügung stellen,um euch selbst eine Meinung bilden zu können. Darin findet ihr zu allen Kapiteln eine kurze Zusammenfassung sowie eine Gegenüberstellung der Pros und Kons (Spoiler: Die Pros überwiegen in keinem einzigen Punkt).
 
Wir hoffen euch damit zeigen zu können, dass nicht nur die Erneuerung der SPD gegen ein "Weiter so" mit der Union spricht, sondern, dass auch die versprochenen Inhalte nicht geliefert wurden.
 
mobile Sprechstunde

Die mobile Sprechstunde mit Dr. Clara West fand am auch im Februar am zweiten Samstag des Monats, es war der 10.2., vor dem Mühlenbergcenter in unserem Abteiligsgebiet von 10 - 11 Uhr statt.

 
Abteilungswahl

Unsere Abteilungswahl fand am 1.Februar unter reger Anteilnahme sehr vieler anwesender Genossinnen und Genossen statt. Unsere neue Leitung wird sich am 22.2. konstituieren.

 

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