Eine Mädchen*beratungsstelle für Pankow!

In einem gemeinsamen Antrag mit der Zählgemeinschaft brachte die SPD-Fraktion Pankow auf der gestrigen BVV einen Antrag zur Einrichtung einer zentralen niedrigschwelligen und anonymen Mädchenberatungsstelle in Pankow ein. Ziel der zentralen Beratungsstelle soll es sein, verschiedene geschlechterspezifische Hilfs-/Unterstützungs-/Beratungsbedarfe zu vereinen und das Angebotsspektrum zu erweitern.

 
Ein Inklusionssportpark für Pankow!

Seit vielen Jahren ist der Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark ein zentraler Anlaufpunkt für Sporttreibende im Bezirk Pankow und Heimat für verschiedene Sportvereine. Um den aktuellen Ansprüchen an Sportstätten gerecht zu werden, müssen der Sportpark mit dem auf dem Gelände befindlichen Stadion allerdings dringend saniert werden. Insbesondere den Ansprüchen an einen inklusiven Sport werden die Flächen, Gebäude und das Stadion nicht gerecht.

Für die Sozialdemokratie ist Inklusion und die Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen und ein Miteinander der gesamten Gesellschaft ein integraler Bestandteil unserer Politik. Dies gilt selbstverständlich auch für den Sport als bedeutenden Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. 

Die SPD-Fraktion steht voll und ganz hinter den Plänen für die Schaffung eines Inklusionssportparks auf dem Gelände des Jahn-Sportparks und die Schaffung des ersten voll inklusiven Sportstadions in Deutschland. 

Um dieses Projekt zu unterstützen und die Umsetzung voranzutreiben, stellt die SPD-Fraktion zur BVV-Versammlung am 02. September 2020 den Antrag, dass sich die BVV Pankow zu dem Projekt bekennt und die Pankower Sportverein und den Inklusionssport unterstützt und fördert. Gleichzeitig soll das Bezirksamt aufgefordert werden die Umsetzung beim Berliner Senat voranzutreiben. 

BVV Pankow spricht sich für den Inklusionssportpark aus -Antrag-

 
Nachruf für Hans-Gottfried Borrmann

 

Nachruf für Hans-Gottfried Borrmann

 

Noch immer macht uns der Verlust unseres Mitgliedes, Genossen und guten Freundes Hans-Gottfried Borrmann, fassungslos. Er verstarb am 28.02.2020 infolge schwerer Krankheit.

Leider war wegen der Corona-Pandemie ein Abschiednehmen nur im engsten Kreis möglich. Die Abteilung Prenzlauer Berg NordOst hat seiner Frau Hannelore sowie seinen Kindern ihr tiefstes Mitgefühl ausgesprochen.

Hans-Gottfried war seit seinem Eintritt in die SDP (Sozialdemokratische Partei in der DDR) ein engagierter Genosse. Die SPD vertrat er dann in der Bezirksverordnetenversammlung Prenzlauer Berg für eine Wahlperiode.

Er war Vorsitzender unserer Abteilung und Kreiskassierer im Prenzlauer Berg. Später engagierte er sich in der AG 60plus als Beisitzer auf Landesebene, als stellvertretender Vorsitzender auf Kreisebene. Er wurde geschätzt für seine Zuverlässigkeit und seine Bereitschaft zur Mitarbeit, wann immer er gebraucht wurde. Sein letztes Engagement für die Abteilung war das des Revisors. Er stand insbesondere für die junge Kassierergeneration mit Rat und Tat zur Seite. Seine Abteilung lag ihn bis zum Schluss am Herzen und er blieb innerlich mit ihr stets verbunden.

Neben seinem Einsatz für die SPD engagierte sich Hans-Gottfried im höheren Lebensalter ehrenamtlich in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg. Er besuchte regelmäßig alleinstehende Bewohnerinnen und Bewohner.

Mit seinem Witz, Charme und dem ehrlich direkten Wort war Hans-Gottfried bei sehr vielen ein hochgeschätzter Ratgeber. Mit dem Tod von Hans-Gottfried hat die Abteilung und die SPD ein wertvolles Mitglied verloren. Seine freundliche Art, seine helfenden und ermutigenden Hinweise werden uns fehlen.

 

 
SPDqueer Pankow unterstützt queere Kandidaturen

Wir freuen uns sehr, dass sich unser Ko-Landesvorsitzender der SPDqueer Berlin Alfonso Pantisano für die Nominierung zum Kandidaten für das Abgeordnetenhaus bewirbt! 

Seine Leidenschaft für Gerechtigkeit prägt sein ganzes Engagement in unserer Arbeitsgemeinschaft und in unserer SPD. Alfonso ist eine zuverlässige Stimme für die Menschen, die in unserer Gesellschaft benachteiligt und gedemütigt werden – sei es wegen ihres Queer-Seins, weil sie Migrationsgeschichten haben, weil sie Frauen sind, oder weil sie in prekären Verhältnissen leben und arbeiten. Er setzt sich unermüdlich für den guten Zweck ein: Das haben wir alle miterlebt, als er den Europawahlkampf 2019 in Pankow geleitet hat. Das erleben wir von ihm tagtäglich in seiner Rolle bei uns in der SPDqueer. Und gerade in der Corona-Krise erleben wir auch, wie er sich für die Kulturszene, für Clubs und Künstler*innen, für Solo-Selbständige und die Event-Branche in Berlin einsetzt. Zudem ist er auch noch ein authentischer, einfühlsamer, humorvoller, und intelligenter Mensch.

Wir sind zuversichtlich, dass Alfonso einen ausgezeichneten Job als Abgeordneter für die Menschen in Pankow und ganz Berlin machen würde. Als Vorstand der SPDqueer Pankow sprechen wir daher sehr gerne unsere Unterstützung für seine Kandidatur aus, und wollen die Gelegenheit nutzen, um andere LSBTI+ Menschen zum Mitmachen und Kandidieren zu ermutigen!

 
Ein blauer Kaiser-Brunnen im Mühlenkiez!
Einweihung des Kaiser-Brunnens mit M. Szidat (BVV-Pankow) und J. Feddern (Leiter Wasserversorgung der BWB)

Neben den frisch aufgestellten Parkbänken können Anwohnerinnen und Anwohner nun beim Entspannen und Rasten sich gleich auch noch erfrischen. Mittlerweile sind rd. 160 Trinkwasserbrunnen in Betrieb genommen worden. Zu diesen Trinkbrunnen kommen über 2100 Wasserspender, rund 150 davon in öffentlichen Gebäuden.

Trinkbrunnen bieten eine schnelle Erfrischung im Vorbeigehen sowie eine kostenlose umwelt- und klimafreundliche Alternative zu Flaschenwasser. Sie sind direkt an das Berliner Trinkwassernetz angeschlossen und liefern von Mai bis Oktober gut gekühltes Berliner Wasser. Durch den Abgeordnetenhausbeschluss zur Blue Community stellt das Land Berlin für dieses und nächstes Jahr jährlich 2. Mio. Euro für die Aufstellung von weiteren Trinkbrunnen zur Verfügung.

Die Kosten je Brunnenanschluss variieren zwischen 12.000 € bis 15.000 €. Die Aufwendungen für den Betrieb betragen rd. 3.700 € je Brunnen.

Für den Bau eines Trinkbrunnens ist es erforderlich, dass öffentliche Wasser- und Abwasserleitungen vorhanden sind. Ferner muss der Aufstellort öffentlich zugänglich und gut frequentiert sein. Bezirksämter, Anwohner sowie Bürgerinitiativen können Aufstellorte vorschlagen, die dann auf technische Machbarkeit geprüft werden. Die Wasserbetriebe haben dazu eine Mail-Adresse eingerichtet: Trinkbrunnen@bwb.de.

 

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