Den ARD-Beitrag "Uber und Bolt - Abzocke außer Kontrolle?" gibt es nun auch in der Lang-Version des "team.recherche" des Magazins "Report Mainz" auf Youtube.
Wir investieren in moderne Infrastruktur und eine digitale Verwaltung: Rund 677 Mio. Euro fließen in die Sanierung und den Ausbau von U-Bahn und Straßenbahn, weitere 20 Mio. Euro in die Erneuerung von Fahrbahnen, Geh- und Radwegen. Zudem stellen wir etwa 265 Mio. Euro für dringend benötigte Brückenersatzneubauten bereit. Auch digital machen wir Berlin leistungsfähiger – mit einem modernen Informationsmanagement für Gerichte, einer verbesserten digitalen Steuerung der Schulbudgets und weiteren Maßnahmen für mehr Service und Sicherheit in der Verwaltung. Für eine Hauptstadt, die schneller, moderner und infrastrukturell zukunftsfest ist.
Wir investieren in eine lebenswerte, gesunde und sichere Stadt: 750 Mio. Euro fließen in die soziale Wohnraumförderung, 20 Mio. Euro in den Ausbau von Kitas und rund 60 Mio. Euro in die Sanierung unserer Schulen. Für eine starke Gesundheitsversorgung stellen wir 600 Mio. Euro für die Umstrukturierung, Spezialisierung und Digitalisierung der Berliner Krankenhäuser bereit. Zudem investieren wir rund 38 Mio. Euro in moderne Einsatz- und Rettungsfahrzeuge sowie rund 50 Mio. Euro in die Sanierung und den Neubau von Schwimmbädern. Und: Berlin baut ein weiteres, das zehnte, Frauenhaus.
Der Andreas-Hofer-Platz am Brennerberg ist kaum wiederzuerkennen: Das Grünflächenamt Pankow hat den Großteil der Spielgeräte einfach abgeräumt – und das ohne jeden Plan, wann etwas Neues kommt. Zurück bleibt ein kahler Platz, der sich Spielplatz nennt, aber keiner mehr ist.
„Ein Spielplatz ohne Spielgeräte – das ist doch absurd! Im kinderreichen Tiroler Viertel wohnen unzählige Familien. Und genau ihnen nimmt man hier die dringend benötigten Spielmöglichkeiten“, empört sich Arne Gröschel, nominiert als SPD-Kandidat* fürs Abgeordnetenhaus. „Familienfreundliche Politik bedeutet, Orte für Kinder zu erhalten und auszubauen – nicht zu zerstören. Der Spielplatz muss zurück!“
Die verantwortliche Stadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU) nimmt bewusst in Kauf, dass die Situation für Kinder – besonders für Kleinkinder – im Tiroler Viertel auf Dauer schlechter wird. Sogar die benachbarte Klecks-Grundschule verliert dadurch wichtige Spielfläche für ihre Ganztagsbetreuung! Wir als SPD wollen genau das Gegenteil: den Ausbau der Klecks-Grundschule und des Brennerbergs zum Bildungscampus – mit viel Platz zum Spielen.
Auch Birgit Mickley, SPD-Bezirksverordnete, kritisiert die Bezirksstadträtin Manuela Anders-Granitzki scharf: „Natürlich ist es notwendig, Spielgeräte, die nicht mehr sicher sind, abzubauen. Aber es ist absolut nicht in Ordnung, sie dann nicht zu ersetzen. Auch wenn der Bezirk Pankow sparen muss: An Kindern darf nicht gespart werden. Ich fordere die zuständige Stadträtin deshalb auf, Prioritäten zu setzen und den Spielplatz umgehend wieder mit Spielgeräten auszustatten.“
Wieder einmal zeigt sich: Beim Sparkurs fällt der Brennerberg hinten runter. Und die Leidtragenden sind die Familien. Viele Eltern im Tiroler Kiez sind auf wohnortnahe Spiel- und Bewegungsflächen angewiesen – doch das Bezirksamt lässt sie ohne Perspektive zurück.
Seit Jahren fordert die SPD, marode Spielgeräte rechtzeitig zu ersetzen und die nötigen Mittel verbindlich in den Investitionsprogrammen zu sichern. Es kann nicht sein, dass Kinder unter mangelnder Budgetplanung leiden müssen.
So sieht kinder- und familienfreundliche Politik jedenfalls nicht aus.
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