Ermöglichen statt verhindern: SPD setzt auf bessere Abstimmung für die Schönhauser Allee

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow hat gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag eingebracht, um Sondernutzungen im Bereich der Schönhauser Allee unter dem sogenannten Magistratsschirm künftig planbarer und transparenter zu gestalten.

Kern des Antrags ist die Einrichtung einer behördenübergreifenden Arbeitsgruppe, in der alle relevanten Akteurinnen und Akteure frühzeitig zusammenkommen. Ziel ist es, geplante kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und weitere temporäre Nutzungen gemeinsam zu beraten, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln. Die erste Sitzung der Arbeitsgruppe soll bereits bis zum 15. Juli 2026 stattfinden.

Mike Szidat, Sprecher für Stadtentwicklung, Bebauungsplanung und Genehmigungen der SPD-Fraktion Pankow, erklärt:

„Die Schönhauser Allee darf während der Bauarbeiten nicht zur Durchfahrtsstraße mit Bauzaun werden. Wir brauchen auf dieser wichtigen Einkaufsstraße Orte, an denen Menschen stehen bleiben, Kultur erleben und die umliegenden Geschäfte wahrnehmen. Wer den Einzelhandel stärken will, muss Anlässe in der Straße schaffen, Veranstaltungen und kreative Nutzungen ermöglichen. Dafür brauchen wir keine Abstriche bei Sicherheit oder Denkmalschutz, sondern eine frühzeitige und lösungsorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten."

Diana Giannone, Bezirksverordnete der SPD-Fraktion Pankow, ergänzt:

„Aus meiner beruflichen Erfahrung in der Berliner Verwaltung weiß ich, dass die besten Ergebnisse entstehen, wenn alle Beteiligten frühzeitig miteinander sprechen. Gesetze, Vorschriften und Sicherheitsanforderungen müssen selbstverständlich eingehalten werden. Gute Verwaltung zeichnet sich aber dadurch aus, dass sie innerhalb dieses Rahmens Lösungen ermöglicht. Gute Ideen dürfen nicht an fehlender Abstimmung scheitern."

Die Schönhauser Allee ist eine der wichtigsten Geschäftsstraßen Pankows und verbindet die Zentren von Prenzlauer Berg und Pankow. Die laufende Baustellensituation stellt Einzelhandel, Gastronomie und Kulturschaffende vor erhebliche Herausforderungen. Temporäre kulturelle Nutzungen und Veranstaltungen können dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, Aufmerksamkeit für den Standort zu schaffen und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Mit dem Antrag wollen SPD und Grüne sicherstellen, dass Sicherheits-, Denkmal-, Verkehrs- und Wirtschaftsbelange nicht gegeneinander ausgespielt, sondern frühzeitig miteinander abgestimmt werden. Die geplante Arbeitsgruppe soll dazu beitragen, Genehmigungsverfahren transparenter zu gestalten, Konflikte frühzeitig zu lösen und kulturelle Nutzungen im öffentlichen Raum zu erleichtern.

Die Antragstellenden sind überzeugt: Gute Ideen scheitern selten am fehlenden Engagement der Beteiligten, sondern oft an fehlender Abstimmung. Mit der Arbeitsgruppe soll ein konstruktiver Rahmen geschaffen werden, der rechtssichere Entscheidungen ermöglicht und gleichzeitig neue Impulse für die Schönhauser Allee setzt.

Gute Ideen brauchen Platz – nicht Zuständigkeitsgrenzen.

 
Dennis Buchner: Exklusive Führung durch das Berliner Abgeordnetenhaus am 15. Juli 2026

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

ich biete Ihnen Mitte Juli wieder die Gelegenheit, das Berliner Abgeordnetenhaus näher kennenzulernen. Dabei gebe ich Ihnen die Möglichkeit, mehr über die bewegende Geschichte des Gebäudes zu erfahren, aber auch über die Arbeit des Parlaments.

Preußischer Landtag, Gründungsort der KPD, von den Nazis ,,entweiht”, in der DDR vergessen und nach der Wiedervereinigung wieder Landesparlament. Erfahren Sie auch mehr über die Berliner Ehrenbürger.

Mittwoch, 15. Juli 2026, 17:00 Uhr

Dauer: ca. 120 Minuten

Treffpunkt: vor dem Abgeordnetenhaus, Margot-Friedländer-Platz, bitte Ausweis nicht vergessen

Melden Sie sich noch heute an, einfach per Email, telefonisch unter (030) 22050710 oder in meinem Kiezbüro in der Langhansstraße 19.

 
Schülerpraktikum im Bürgerbüro

Ich bin Hannah Jordans, 15 Jahre alt und mache die nächsten zwei Wochen bei Tino Schopf im Bürgerbüro mein Praktikum. Derzeit besuche ich die neunte Klasse des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums. In meiner Freizeit lese ich, spiele Klavier und Gitarre und bemale Kettenanhänger. Ich habe mich bei dem Bürgerbüro beworben da Politik den Alltag jeder Person formt und ich hier die Chance habe zu erfahren, wie die Entscheidungen, die unser Leben in so vielen Bereichen beeinflussen getroffen werden. (Hannah Jordans)

 
Update zur Fahrradstraße Hufelandstraße

Im März habe ich die Anwohnenden im Bötzowviertel darüber informiert, dass es im April mit den letzten Arbeiten an der Fahrradstraße weitergehen soll. Die Planungen und das Vergabeverfahren haben sich jedoch verzögert. Mein aktueller Stand: Im Juli soll es losgehen und noch in diesem Sommer wird die Fahrradstraße „an den Start“ gehen. Offizielle Infos erhalten die Nachbarinnen und Nachbarn auch diesmal rechtzeitig von der landeseigenen infraVelo GmbH. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle engagagierten Anwohnenden und den Verein Pro Kiez Bötzowviertel, die mich bei der Realisierung dieses Vorhabens über die Jahre unterstützt haben. Und es soll weitergehen: Die Fahrradstraße soll über die Greifswalder Straße hinweg in die Marienburger Straße verlängert werden. Auch dafür möchte ich mich in den nächsten Jahren starkmachen.

 
Neues Konzept für Wohnraum im Alten Schlachthof

Im Herbst 2024 habe ich mich gegen die damaligen Pläne zum Bau von zwei „Pyramiden“ an der Eldenaer Straße 42–44 ausgesprochen. Gemeinsam mit Nachbarn habe ich mich dafür stark gemacht, dass die Bedenken der Anwohnerschaft gehört werden.

Ergebnis: Die alten Planungen wurden verworfen und ein neues Konzept erstellt: 300 Wohnungen, davon 30 Prozent mietpreisgebunden, eine Tiefgarage sowie der Erhalt des Rewe-Marktes. Ergänzend sollen weitere Angebote aus Einzelhandel und Gastronomie entstehen. (Mehr unter: www.eldenaer42-44.de)

Hierzu sind wir, Mike Szidat aus der BVV-Pankow und ich, mit den Anwohnenden im Austausch. Wichtig ist: Es ist noch nichts in Stein gemeißelt. Deshalb nehmen wir frühzeitig alle Anregungen, Fragen und Einschätzungen auf. Denn: Gute Entscheidungen entstehen miteinander und im Dialog vor Ort. (Grafik: Klaus Theo Brenner – Stadtarchitektur)

 

 

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