24.06.2022 in Verkehr von Tino Schopf

Berliner Luft- und Raumfahrttechnik auf der ILA

 

Bei meinem Besuch auf der ILA 2022 eröffnete ich den Länderabend mit dem brandenburgischen Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und der Flughafenchefin von Massenbach. Danach kam ich mit vielen Ausstellern aus Berlin und Brandenburg ins Gespräch. Unsere Metropolregion bietet auf den Gemeinschaftsständen einige Highlights: Wasserstoffflugzeuge, Spezialdrähte für die Luft- und Raumfahrt, Riesen-3-D-Drucker. Wussten Sie, dass die Technische Universität Berlin mit 27 Satelliten im All die weltweit führende Uni im nicht kommerziellen Sektor ist? Viele dieser Innovationen werde ich mir noch einmal genauer anschauen.

 

24.06.2022 in Wahlkreis von Torsten Schneider, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Einladung zum Wahlkreistag am 1. Juli

 

Seit rund vier Monaten dauert der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine an. Fast acht Millionen Menschen haben nach UNHCR-Angaben das Land verlassen. 2,6 Millionen Menschen sollen in als sicher empfundene Regionen der Ukraine zurückgekehrt sein, 5,1 Millionen Menschen sind in die europäischen Nachbarstaaten geflüchtet. Viele Geflüchtete steuern Berlin nicht nur als Zwischenstation an; wir richten uns darauf ein, dass rund 60.000 bis auf weiteres hier bei uns bleiben werden.

Am 1. Juli möchte ich mir Angebote für ukrainische Geflüchtete in Alt-Pankow ansehen und vor Ort von den Herausforderungen erfahren, denen sich die von mir besuchten Einrichtungen stellen müssen. Während diese Termine leider nicht öffentlich sein können, stehe ich Ihnen selbstverständlich mittags um 12.00 Uhr vor dem Rathaus Center Pankow sowie nachmittags ab 15.00 Uhr für vertiefte Gespräche in meinem Bürgerbüro zur Verfügung. Für die Sprechstunde im Bürgerbüro bitte ich Sie um eine Anmeldung per E-Mail zur Terminabstimmung.


Den Flyer zu meinem Wahlkreistag können Sie hier herunterladen.

 

23.06.2022 in Wirtschaft von Tino Schopf

Berlins größter und modernster BSR-Recyclinghof

 

Ich besichtigte Berlins größten und modernsten BSR-Recyclinghof in der Gradestraße. Seit April 2021  kümmern sich 400 Mitarbeiterinnen hier um bis zu 2000 Kunden pro Tag. Dank eines modernen Ticketsystems und sehr viel Platz zum Rangieren gibt es kaum Wartezeiten. Moderne Rollpacker sorgen in den Containern für eine 50 % stärkere Verdichtung von Sperrmüll, Altholz und Co. 

Auf dem Gelände hat die Berliner Stadtreinigung noch Großes vor: Eine Biomasseanlage zur Erzeugung von Fernwärme. Die Biomasse soll vom eigenen Hof kommen. Ein autarker Kreislauf vor Ort für die Energieversorgung Berlins.

Die BSR und ihre Aktivitäten werde ich im Sommer noch besser kennenlernen, denn im August werde ich ein Praktikum in orange absolvieren.

 

20.06.2022 in Abteilung von SPD Pankow-Süd

Abteilungsklausur "Stadt der Zukunft"

 

Unsere Abteilung 05 hat am vergangenen Wochenende unter dem Titel "Stadt der Zukunft" zur Klausurtagung in die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein nach Werneuchen eingeladen.

Zahlreiche Genoss*innen folgten der Einladung und beteiligten sich - trotz der sommerlichen Hitze - aktiv an den Impulsvorträgen und in den daraus resultierenden Workshops zu den Themen "Wohnungsneubau und Gestaltung im Bestand, Zukunftsorientiertes Bauen und Wohnen sowie Zukunft des öffentlichen Raumes".

Ein besonderes Highlight war der Kinderworkshop "Unser bester Kiez".

So wurde der erste Tag mit einem Grillabend in geselliger Atmosphäre und musikalischer Untermalung (Gitarre + Mundharmonika + Gesang, Live versteht sich!) erfolgreich abgeschlossen.

Der Sonntagvormittag wurde intensiv dazu genutzt, die Ergebnisse der Workshops vorzustellen und zu Diskutieren. Es wurden nützliche Vorlagen für Anträge gegeben und interessante Anregungen festgehalten, die wir in unserer Abteilungsarbeit weiter entwickeln werden.

Alles in Allem war die Klausur ein inhaltlich Runde Sache und eine menschliche Bereicherung für die gemeinsame politische Arbeit vor Ort.

 

18.06.2022 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Pankow

Gegen weitere Verdrängung: SPD-Fraktion für den Milieuschutz um den Weißen See

 

Der Ortsteil Weißensee zieht immer mehr Berliner:innen an. Immer mehr Gegenden rund um den Weißen See zeigen sich zunehmend als von Verdrängung betroffen. Bereits 2017 wurden in der Bezirksverordnetenversammlung durch Initiative der SPD-Fraktion mit dem Komponistenviertel und der Langhansstraße zwei in Weißensee gefährdete Wohngebiete identifiziert und der Milieuschutz in diesen beschlossen. Doch die Verdrängung setzt sich in anderen Gebieten fort, der Bedarf an neuen Milieuschutzgebieten nimmt zu.

Um auch die rund um den Weißen See lebenden Menschen vor Verdrängung zu schützen, brachte die SPD-Fraktion gemeinsam mit der Linksfraktion auf der heutigen BVV-Sitzung einen Antrag ein, der das Bezirksamt ersucht, bis zum Herbst 2022 Voruntersuchungen zu beauftragen und mit diesen bis vor der Sommerpause 2023 zu prüfen, ob und in welchem Umfang die Ausweisung von sozialen Erhaltungsgebieten möglich und sinnvoll ist. Im Antrag genannt werden explizit der Bereich zwischen Pistoriusstraße, Berliner Allee, Indira-Gandhi-Straße, Hansastraße, alte Industriebahntrasse, Rennbahnstraße und Am Steinberg.

Durch die beauftragten Voruntersuchungen und Prüfung soll sichergestellt werden, dass der Bezirk vorausschauend Gebiete mit hohem Aufwertungspotenzial ermittelt und Verdrängungsprozessen frühzeitig einen verträglichen Rahmen geben kann, wie es in der Begründung heißt.

Dem Ausschuss für Stadtentwicklung ist, so der Antrag weiter, im Ergebnis der Prüfung ein Ablaufplan mit dem zeitlichen Fahrplan und erforderlichen vertiefenden Untersuchungen für die Festsetzung als soziales Erhaltungsgebiet vorzulegen. Nur wenn Bezirksamt, Verordnete und der Ausschuss hier regelmäßig Hand in Hand agieren, kann der Verdrängungsschutz gewährleisten werden. Im Kampf gegen Verdrängung und für soziale Erhaltungsgebiete steht die SPD-Fraktion eng an der Seite der Weißenseer:innen.

Dazu unser stadtpolitischer Sprecher Mike Szidat: „Die Verdrängungsproblematik ufert weiter aus und erfasst immer größere Teile unserer Stadt. Das soziale Erhaltungsrecht hat sich als ein geeignetes Instrument gegen Luxusmodernisierungen und Kostensteigerungen bewährt. Wir sind uns sicher, dass die Untersuchung die Notwendigkeit des Milieuschutzes zum Schutze der Anwohnerschaft belegen wird und zwischen Langhanskiez und Komponistenviertel eine weitere Lücke geschlossen werden muss.“

 

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