Am 11. Dezember habe ich mein seit 2014 bestehendes Wahlkreisbüro in der Weißenseer Bühringstraße verlassen und ziehe nun in neue Räumlichkeiten. Mein neues Kiezbüro eröffnet am 6. Januar. Dazu finden Sie in Kürze weitere Informationen auf meiner Webseite. Ich bitte um Verständnis, dass ich bis zum 5. Januar wegen des Umzugs und des Aufbaus des neuen Büros sowie einer kurzen Weihnachtspause keine Sprechzeiten anbieten kann. Zudem wird auch der Telefonanschluss umziehen, wodurch es zu Unterbrechungen der telefonischen Erreichbarkeit kommen kann. Bitte melden Sie sich in dringenden Fällen per E-Mail unter info@dennis-buchner.de. Ab dem 13. Januar gelten am neuen Standort wieder die bekannten Öffnungszeiten.
SPD-Bezirksverordnete stellt kritische Fragen
Für den Bezirk Pankow gilt in den ersten Wochen - möglicherweise Monaten - 2025 die vorläufige Haushaltsführung. Das heißt, der Bezirk darf nur die Ausgaben tätigen, die unbedingt erforderlich sind, zum Beispiel um gesetzliche Aufgaben und rechtliche Verpflichtungen zu erfüllen. Viele Projekte z.B. für Frauen, Senior*innen, Menschen mit Migrationshintergrund, Kinder und Jugendliche, die bisher aus dem Bezirkshaushalt finanziert wurden, haben dann erstmal keine sichere finanzielle Grundlage.
Dabei hätte die Bürgermeisterin, die zugleich Stadträtin für Finanzen ist, das verhindern können.
Weil der Bezirk Pankow hohe Schulden hat, hatte die Senatsverwaltung für Finanzen dem Bezirk bereits im Juli 2024 aufgegeben, ein Sanierungskonzept, auf dessen Basis einen Ergänzungsplan zum Haushalt 2025 zu erstellen und mit der Senatsverwaltung und dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses abzustimmen. Für den Fall, dass der Bezirk das nicht bis zum 31.12.2024 erledigt, sollte die vorläufige Haushaltsführung gelten. Und dieser Fall ist jetzt eingetreten.
Die SPD-Bezirksverordnete Birgit Mickley hat deshalb in der gestrigen Bezirksverordnetenversammlung kritisch nachgefragt, warum die notwendigen Abstimmungen nicht fristgerecht vorgenommen wurden und warum die Bürgermeisterin erst am 9.12. mit einer Nachricht an den Finanzsenator interveniert hat, als nichts mehr zu retten war. In ihrer Antwort erklärte die Bürgermeisterin, Sanierungsplan und Ergänzungsplan seien nach Vorabstimmungen mit der Senatsverwaltung Finanzen am 28.10.2024 an diese abgegeben worden. Der Termin 31.12.2024 sei nicht zu halten gewesen, weil die Senatsverwaltung für Finanzen mit drei Wochen zu lange für die Prüfung gebraucht, dann auch noch Änderungswünsche geäußert habe und ein Gespräch zu diesen Änderungswünschen erst weitere 14 Tage später möglich war. Sie selbst habe nicht interveniert, weil der Abstimmungsprozess Aufgabe der „Arbeitsebene“, d.h. der zuständigen Mitarbeiter*innen sei.
„Ich bin etwas sprachlos“, erklärte Birgit Mickley zu diesen Antworten, „Offenbar hatte die Bürgermeisterin einen völlig unrealistischen Zeitplan, den sie wahrscheinlich noch nicht einmal mit den anderen Beteiligten abgestimmt hatte. Und selbstverständlich muss in solchen gravierenden Vorgängen die zuständige Stadträtin, in diesem Fall die Bürgermeisterin, intervenieren, wenn sie sieht, dass die „Arbeitsebene“ kritische Termin nicht erreichen kann und das weitreichende Folgen hat. Hier sind noch viele Fragen offen, denen wir weiter nachgehen werden, insbesondere damit sich ein solches Debakel nicht wiederholt.“
Pankow versinkt im Verkehrschaos: Parallel verlaufende Baustellen, großräumige Umleitungen und überfüllte Straßen prägen den Alltag der Bürger:innen. Besonders die Vollsperrung der Wollankstraße zeigt, wie unkoordiniert Bauvorhaben im Bezirk derzeit umgesetzt werden. Mit dem heute beschlossenen Antrag „Baustellenchaos adé – Pankow fordert sein Koordinations-Comeback!" setzt die SPD-Fraktion ein deutliches Signal für mehr Planung, bessere Zusammenarbeit und ein Ende der Staus. Unterstützt wurde der Antrag auch von der Linken.
„Die CDU-Stadträtin Anders-Granitzki hat behauptet, der Bezirk habe keinen Einfluss auf Baustellenkoordination. Diese Haltung und die damit einhergehende Untätigkeit haben zu einer nicht hinnehmbaren Verkehrssituation im Bezirk geführt", kritisiert Katja Ahrens, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Mobilität und öffentliche Ordnung der SPD-Fraktion. „Das kann Pankow besser – das hat nun erfreulicherweise sogar die CDU erkannt. Handeln ist dringend nötig – auch wenn es bedauerlich ist, wie viel Zeit dafür verschwendet wurde."
Mit dem Antrag fordert die SPD-Fraktion die Wiedereinführung der Baustellenkoordinierungsrunde, die 2012 unter dem damaligen Stadtrat Jens-Holger Kirchner erfolgreich etabliert wurde. Ziel ist es, Bauvorhaben zwischen Bezirksverwaltung, Landesbehörden und städtischen Unternehmen besser abzustimmen, Verkehrsbehinderungen zu reduzieren und die Lebensqualität der Bürger:innen zu steigern. Bereits Anfang 2025 soll die Runde wieder tagen. Eingeladen werden sollen Vertreter:innen der BVG, Berliner Wasserbetriebe, Senatsverwaltungen, der BVV und weitere relevante Akteure.
„Die Bürger:innen von Pankow haben Besseres verdient als endlose Ausreden und unkoordinierte Baustellen", so Ahrens weiter. „Die Baustellenkoordinierungsrunde war ein Erfolgsmodell und hätte niemals abgeschafft werden dürfen. Es wird Zeit, dass die CDU-Stadträtin Verantwortung übernimmt."
Dass der Antrag in der BVV breite Unterstützung fand, zeigt, wie sehr die Notwendigkeit für Veränderungen erkannt wird. Auch die CDU, die sich in der Vergangenheit schützend vor ihre Stadträtin gestellt hatte, scheint in den letzten Wochen umgedacht zu haben. „Das ist eine gute Entwicklung", kommentiert Ahrens. „Pankow braucht jetzt keine Schuldzuweisungen mehr, sondern entschlossenes Handeln."
Mit der Baustellenkoordinierungsrunde hat Pankow die Chance, nicht nur die aktuelle Krise zu bewältigen, sondern auch Vorbild für eine bürgerfreundliche Infrastrukturplanung zu werden.
Heute feierten die Seniorinnen und Senioren in der Begegnungsstätte Am Friedrichshain ihre Weihnachtsfeier. Bei Kaffee und Kuchen und musikalischer Begleitung saßen sie in gemütlicher Runde zusammen. Mein Team und ich überraschten die Feiernden mit einer kleinen Aufmerksamkeit und einer Einladung zu „Kino mit Tino“. Schon in der kommenden Woche am 20.Dezember startet die neue Veranstaltungsreihe und ich freue mich, wenn ich dort bekannte Gesichter aus der Begegnungsstätte Am Friedrichshain wiedersehe.
Berlin muss sparen. Dass der Konsolidierungskurs aber nicht zu stark Maßnahmen für Umwelt- und Klimaschutz belastet, war Linda Vierecke ein wichtiges Anliegen. Darum hat sie sich dafür eingesetzt, dass es keine Kürzungen bei der Umweltbildung, dem ReparaturBONUS und dem Freiwilligen ökologischen Jahr gibt.
Linda Vierecke, Sprecherin für Umwelt und Klimaschutz der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, sagt: „Gerade die Umweltbildungsträger sind enorm wichtig für diese Stadt. Tausende Kitagruppen und Schulklassen kommen hierher, erleben Natur und Umwelt draußen in der Natur. Hier können wir keine Kürzungen zulassen. Wir konnten im Berliner Haushalt noch nachverhandeln und bei Umwelt- und Klimaschutz noch einiges verbessern.
Mobile Sprechstunde
15.08.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Arnswalder Platz
Infostand
15.08.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Herrmann-Hesse-Straße/ Waldstraße (vor Rewe)
SPD Mauerpark & Linda Vierecke: Infostand
15.08.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Helmholzplatz