Neujahrsempfang 2015

Wir laden Euch alle ganz herzlich zu unserem Neujahrsempfang am Freitag, den 16. Januar 2015, ab 19 Uhr im Amtshaus Französisch Buchholz (Berliner Straße 24, 13127 Berlin) ein!
Für Unterhaltung und das leibliche Wohl in Form einer Violinenaufführung und eines Buffets ist gesorgt.
Der Ehrengast wird noch bekannt gegeben.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 
SPD Pankow: Je suis Charlie – Nous sommes tous Charlie
a.goetz_klein

Fassungslosigkeit, Mitleid mit Opfern und Angehörigen, Wut und das Bedürfnis, sich zu solidarisieren: Das Attentat auf die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo zieht uns alle in seinen Bann. Der menschenverachtende Hass im Zeichen einer missbrauchten Religiösität zeigt, dass es mitten unter uns Menschen gibt, die unsere freiheitlichen Prinzipien vollständig negieren. Aber das Recht auf Satire und beißenden Spott ist ein Kennzeichen einer offenen Gesellschaft und daher ausdrücklich zulässig und manchmal nötig.

Da die radikalen Gegner einer offenen Gesellschaft Argumente und einen ehrlichen Meinungsstreit ablehnen, setzen sie auf Terror und Gewalt. Opfer dieser Mord-Exzesse wurden dabei jetzt in Paris herausgehobene Vertreter der offenen Gesellschaft. Diese totalitäre Konsequenz macht das Attentat auf Charlie Hebdo stellvertretend für viele extremistische Gewalttaten so erschreckend. Umso mehr müssen wir uns uneingeschränkt an die Seite der Opfer und ihres Wirkens stellen.

Man mag über Geschmack streiten, gelegentlich auch hitzig. Doch wie leer und fade wäre unsere Welt, wenn wir auf intellektuelle Provokateure verzichten müssten. Die Attentäter wollen uns eine graue Welt überstülpen. Sie wollen beseitigen, was sie nicht  akzeptieren oder auch gar nicht verstehen. Dagegen müssen wir zusammenstehen zur Verteidigung von Toleranz, Pluralität und Meinungsfreiheit.

Je suis Charlie als der seit gestern ertönende Ruf der Solidarität klingt zwar ein wenig pathetisch, drückt das aber sehr zutreffend aus. Es geht um die Verteidigung unserer Werte, nicht um antiislamische Reflex, rachsüchtige Gegenaktionen und eine Spaltung der Gesellschaft. Und so sind wir alle Charlie Hebdo - nous sommes tous Charlie.

 
Überwältigender Spendenerfolg zugunsten von Flüchtlingen

Zwei Wochen lang hatte die Pankower SPD zugunsten der Flüchtlinge in Pankow Sachspenden gesammelt. Dazu waren Anlaufstellen in der Kreisgeschäftsstelle sowie den neun Bürgerbüros der Pankower SPD-Abgeordneten eingerichtet,  auch bei mir in der Florastraße 94. Dass die in den letzten Wochen von Rechtsextremen an einigen Orten angestachelte Fremdenfeindlichkeit weder für Berlin noch die  Bundesrepublik repräsentativ ist und die Spendenbereitschaft in Pankow riesig sein würde, wussten wir. Um die Sammlung handhabbar zu halten, war sie daher auf das Umfeld der Pankower SPD und Büronachbarn limitiert. Und doch kamen zwölf Kubikmeter Kleiderspenden für Erwachsene und Kinder, Kinderspielzeug sowie Kleinmöbel zusammen, die gestern übergeben werden konnten.

 
Mitglieder der SPD Pankow spenden für Flüchtlinge

Angesichts wachsender Fremdenfeindlichkeit setzt die SPD Pankow ein Zeichen: Die über 1650 Sozialdemokraten in Pankow haben einen Lastwagen voll Kleidung, Spielzeug und Dinge des täglichen Bedarfs gesammelt und an eine AWO Einrichtung für Flüchtlinge übergeben.

"Wir engagieren uns für Flüchtlinge und wollen mit dieser Spendenaktion unserer Mitglieder auch ein ganz klares Zeichen setzen", sagte der  Vorsitzende der SPD Pankow, Alexander Götz. "Gerade angesichts von fremdenfeindlichen Demonstrationen wie von Pegida in Dresden wollen wir deutlich machen, dass wir für Flüchtlinge offen sind und sie integrieren wollen." Deutschland sei auf Zuwanderung angewiesen und auch aufgrund seiner Geschichte zur Aufnahme von Flüchtlingen verpflichtet, so Götz. Zugleich forderte Pankows SPD-Chef aber den für Flüchtlinge in Berlin zuständigen Senator Mario Czaja (CDU) auf, künftig bei der Auswahl von Standorten sensibler zu sein: "Die Bezirke und die Anwohner müssen frühzeitig informiert und einbezogen werden. Nur so ist zu gewährleisten, dass die in Berlin zum Glück reichlich vorhandene Toleranz nicht untergraben wird."

 
"Berlin, nun freue Dich!" - Abteilungssitzung mit Walter Momper

"Berlin, nun freue Dich!" - die Erinnerungen von Walter Momper an Mauerfall und Wiedervereinigung standen im Mittelpunkt der Versammlung der Abteilung 15 am 9. Dezember. Der ehemalige Regierende Bürgermeister, dessen Foto- und Fernsehaufnahmen mit seinem roten Schal vor 25 Jahren um die ganze Welt gingen,  gab einen lebendigen Rückblick auf die bewegten Zeiten des Jahre 1989.