100 Tage Rot-Rot-Grüner Senat - Gesagt. Getan.

Anfang Januar hat sich der rot-rot-grüne Senat auf ein 100-Tage-Programm mit 60 verschiedenen Vorhaben geeinigt. Unsere Bilanz lautet: Gesagt. Getan. Für uns gilt auch in den kommenden Jahren:

Wir werden unser Berlin gemeinsam mit Ihnen gestalten - solidarisch, nachhaltig und weltoffen. Wir werden weiter jeden Tag im Interesse der Berlinerinnen und Berliner an den Herausforderungen der Stadt arbeiten: für mehr gute Arbeit, Chancengleichheit, gute Schulen und Bildung, soziale und innere Sicherheit.

Unsere 100-Tage-Bilanz finden Sie hier als PDF-Datei.

 
Stadionneubau Hertha BSC

Dennis Buchner zum geplanten Stadionneubau von Hertha BSC:

Hertha BSC plant derzeit einen Stadionneubau für ein neues reines Fußballstadion. Zu Beginn der Planung stellte sich Ingo Schiller, Geschäftsführer für die Bereiche Finanzen, Organisation, Marketing, am vergangenen Freitag den Fragen des Berliner Sportausschusses. Diskutiert wurde vor Allem der von Hertha BSC bevorzugte Standort direkt neben dem Olympiastadion. Neben infrastrukturellen Vorteilen des Standorts und dem Wunsch weiterhin in Berlin seine Heimspiele austragen zu können, ging es auch um die Probleme beim Lärmschutz, des Denkmalschutzes auf dem gesamten Olympiapark, aktuellen Bauvorhaben in der nahen Umgebung und um Europarecht bei der Grundstücksvergabe.

 
KDV in Pankow

Eine Kreisdeligiertenkonferenz fand am Samstag den 25.März in der Fröbelstraße statt, an der auch fünf Deligierte unserer Abteilung teilnahmen. Zeitlich größter Posten waren die Schlussfolgerungen aus dem Wahlkampf zur BVV und zum Berliner Abgeordnetenhaus im letzten Jahr. Vortragender war Mark Rackles, unser Stellvertretender Landesvorsitzender. Anschließend gab es eine sehr offene Diskussion und die Frage, was wir daraus für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf lernen können. Weitere Punkte der KDV waren die Zwischenberichte des Kreisvorstandes für 2016 und Antragsberatungen, sowie die Nominierung von zwei Pankower Deligierten zum Bundesparteitag. In der letzten Stunde der KDV berichtete als Gastredner Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, über die Anforderungen an die innere Sicherheit im Land Berlin. Auch dem schloss sich eine sehr lebhafte und teils kontroverse Diskussion an.

 
Ausstellungseröffnung

In Clara West's Bürgerbüro in der Naugarder Straße 43 fand am Freitag den 24. März eine Vernissage zum Thema „Mensch und Zukunft“ statt. Den Rahmen der Veranstaltung gestaltete die Violonistin Mia Bodet mit klassischen Werken. Zahlreiche Nachbarn, Freunde, Bekannte, Verehrer und Verehrerinnen des Künstlers, der Künstler selbst und auch Genossen unserer Abteilung nahmen an der Vernissage teil. Diese wissenschaftlich-künstlerische Wanderausstellung mit Objekten von Hans-Volker Pürschel ist noch bis zum 19.Mai, jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten, im Bürgerbüro von Clara zu bewundern.

 
Ein Schritt zur Gleichberechtigung: das Ende des Kreidestrichs 1908
Einladung zum Diskussionsabend für Frauen aus Berlin.

Was heute die gläserne Decke für Frauen in der Wirtschaft ist, war in Preußen und Berlin für ihre Geschlechtsgenossinnen in der Politik der Kreidestrich und der verschwand erst mit Inkrafttreten des Reichsvereinsgesetzes ab dem 15.05.1908. Bis dahin war die Beteiligung von „Frauenzimmern“ an politischen Versammlungen, der Gründung von Vereinigungen oder gar die Mitgliedschaft in einer Partei verwehrt, vom Wahlrecht ganz zu schweigen. Das führte zu einer Notlösung, die von der preußischen Polizei bei guter Laune toleriert wurde. Bei Versammlungen wurde ein Kreidestrich gezogen, vor dem Strich die Männer, dahinter die Frauen. Letztere konnten so wenigstens der Versammlung lauschen, an der sie nicht teilnehmen durften – Applaus, Zwischenrufe oder Fragen waren aber strikt untersagt.

 

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