Stärkung des Wohnungs- und Wirtschaftsstandortes Prenzlauer Berg statt blinden Aktionismus

Veröffentlicht am 10.06.2016 in Wirtschaft

Am Dienstag habe ich gemeinsam u.a. mit den SPD-Bezirksverordneten Matthias Boettcher und Roland Schröder den Standort von Lichtner Dyckerhoff Beton in der Greifswalder Straße besucht. Um die steigende Nachfrage nach Beton aufgrund des Wohnungsbaus decken zu können, werden die Kapazitäten auf dem Gelände erweitert und alte Gleisanlagen reaktiviert. Das ist nicht nur gut für die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes in Pankow, sondern ermöglicht auch den umweltfreundlichen und kosteneffizienten Transport beispielsweise der Grundstoffe Kies und Zement per Bahn. Hierdurch werden die Anwohner in der Grünen Stadt und Umgebung von Lärm und Abgasen entlastet. Aus meiner Sicht ist dies die richtige Entwicklung hin zu einem nachhaltigen Verkehrskonzept nicht nur für Prenzlauer Berg, sondern für ganz Berlin. 

Umso mehr freue ich mich, dass die Bezirksverodnetenversammlung (BVV) von Pankow am 1. Juni einem Antrag der SPD-Fraktion zugestimmt hat, der die Stärkung und Weiterentwicklung des Standortes fordert. Damit wenden sich die Bezirksverordneten auch gegen die Pläne des grünen Stadtrates Holger Kirchner, der an dieser Stelle eine Vermischung von Wohn- und Gewerbenutzung vorgeschlagen hatte. Damit würde aus meiner Sicht für potenzielle Mieter, die dringend eine Wohnung benötigen, bereits von Grund auf ein ungesundes und unangenehmes Wohnumfeld geschaffen. Stattdessen brauchen wir Konzepte, die Wohnungsbau in einem lebenswerten Umfeld und gleichzeitig wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen. Hierfür werde ich mich im Falle meiner Wahl in das Abgeordnetenhaus einsetzen. 

 
 

Homepage Tino Schopf

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