Neue Turnhallen in Pankow werden gebaut

Die Probleme sind altbekannt. In Pankow gibt es momentan zu wenige bzw. infolge ausstehender Sanierungen nicht sinnvoll nutzbare Turnhallen. Die Folgen bekommen die Schülerinnen und Schüler im Bezirk täglich zu spüren: Schultage verlängern sich, weil die Sportstunden nicht nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler geplant werden können, sondern seitens der Schulen darauf ausgerichtet werden müssen eine möglichst große Auslastung der bestehenden Hallen zu erreichen. Sind diese Kapazitäten ausgeschöpft, kommt es häufig zu Unterrichtsausfällen. Getrenntgeschlechtlicher Sportunterrricht, eigentlich in den Rahmenlehrplänen empfohlen, kann ebenfalls häufig nicht angeboten werden. An sinnvolle sportliche Zusatzangebote, wie die Hallennutzung auch in Hortzeiten, und Schulprogramme wie „Bewegte (Grund-) Schule“ ist meistens nicht einmal zu denken.

 
Geisterfahrt an der Wollankstraße

Vor einigen Tagen hat an der Wollankstraße ein Supermarkt neu eröffnet. Seine derzeitige verkehrliche Anbindung ist ein Provisorium, große Umbaumaßnahmen stehen bevor. Auf eigene Kosten will der Betreiber die Kreuzung Wollankstraße/Florastraße so verändern, dass ein Linksabbiegen auf seinen und von seinem Parkplatz möglich ist. Ferner soll eine weitere Ampel sicherstellen, dass Fahrzeuge, die seinen Parkplatz verlassen, keine Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer auf der Wollankstraße, also auch nicht für Radfahrer und Fußgänger darstellen können.

Die bevorstehende Veränderung der Kreuzung ist verkehrspolitischer Vernunft geschuldet. Die Verkehrslenkung Berlin, allein zuständig für die Genehmigung dieses Kreuzungsumbaus, lässt daran keinen Zweifel. Nach heutigem Stand soll die Baumaßnahme bis zum Sommer 2013 andauern. Doch so erforderlich sie ist, so sehr wirft die Baumaßnahme die Frage auf, wie in Pankow eigentlich Verkehrspolitik betrieben wird.

 
Ein Jahr Große Koalition: Entscheidungen für Berlin

Die SPD-Fraktion und CDU-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses haben im ersten Jahr ihrer Zusammenarbeit wichtige Entscheidungen für Berlin getroffen. Dabei sind Weichen für große Investitionsentscheidungen des Landes in den nächsten Jahren gestellt worden.
 
Die Leitfragen bei allen großen Projekten waren und sind auch für die Zukunft: Was kann Berlin wirtschaftlich stärken? Was ist finanzierbar? Was steigert langfristig die Einnahmen der Stadt? Dabei hat sich gezeigt: Die Koalition ist handlungsfähig und arbeitet stabil. Sie gestaltet die großen Zukunftsprojekte Berlins – für eine starke Wirtschaft und sozialen Zusammenhalt.

Eine kurze Übersicht der wichtigsten Entscheidungen finden Sie hier.

 
Garbátyplatz: Abscheulich!

Auf dem ehemaligen Garbátyplatz steht das Büro- und Geschäftsgebäude kurz vor seiner Fertigstellung. Nach Abbau der Gerüste offenbart sich nun eine Fassade durchgängig in schwarz und anthrazit. Weder fügt sich diese in das Straßenbild der Gebäude in der Florastraße und Berliner Straße ein, noch korrespondiert sie mit dem Bahnhofsgebäude. Der Alt-Pankower Bezirksverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Gregor Kijora, hatte daher einige Fragen an den  zuständigen Stadtrat, Jens-Holger Kirchner (Grüne).

In seiner Antwort vom 16. November teilte dieser mit, dass die Fassade nicht in diesem Farbton genehmigt worden sei. Ferner schrieb er, dass das Bezirksamt gegenwärtig mit dem Bauherren über die Herstellung eines helleren Farbtons im Gespräch sei. Ob die Alt-Pankower die massive Bebauung bei vollständiger Aufgabe des Platzcharakters dann eher akzeptieren werden, muss vorläufig offen bleiben. Wer dieses Bauvorhaben genehmigt hat, darauf erhielt der Bezirksverordnete Kijora die Antwort "Abteilung Stadtentwicklung". Zu ergänzen ist, dass für diese seinerzeit als Stadtrat Dr. Michail Nelken (Linke) verantwortlich war.

 
9. Bundesweiter Vorlesetag

Am 16. November fand der 9. Bundesweite Vorlesetag statt. Im Jahre 2004 von der Stiftung Lesen und der Wochenzeitung Die Zeit ins Leben gerufen, soll der Vorlesetag ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen und bei Kindern Freude am Lesen wecken. 

Mehrere Mitglieder der SPD-Fraktion, unter ihnen auch der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, lasen Kindern in Berliner Schulen vor und setzten so ein Zeichen für das Lesen.

 

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