Radweg in der Prenzlauer Promenade

Veröffentlicht am 18.07.2011 in Verkehr

Derzeit wird der Radweg in der Prenzlauer Promenade saniert, die letzten Arbeiten im Abschnitt zwischen Elsa-Brändström- und Thulestraße sind fast abgeschlossen. Damit sind Radler künftig durchgängig ab Granitzstraße Richtung Stadtmitte auf hergerichteten Wegen sicher unterwegs.

Wann dies allerdings stadtauswärts möglich ist, steht noch in den Sternen. Laut einer Auskunft des Bezirksamtes soll erst im Jahr 2015 mit dem Neubau eines Rad- und Gehweges begonnen werden.

Im Rahmen einer Kleinen Anfrage (0705/VI Radwegebau Prenzlauer Promenade) habe ich Anfang des Jahres vom Bezirksamt wissen wollen, wann die Sanierung des Radwegs abgeschlossen sein wird und vor allem, welche Lösungen für den Radverkehr Richtung Norden geplant sind. Hier müssen Radfahrerinnen und Radfahrer die vielbefahrene Straße nutzen, die im Bereich der Kleingartenanlagen zwischen Treskow- und Rothenbachstraße zudem optisch sehr schmal wirkt – hier ist auch kein Gehweg vorhanden. Weil dies gefährlich ist, weichen die meisten Radler in diesem Abschnitt auf den Radweg auf der anderen Straßenseite aus – den sie dann aber verkehrswidrig in die falsche Richtung befahren.

Was ist bisher gemacht worden?
Der bereits vorhandene Radweg wurde in den vergangenen Jahren ab Granitzstraße in Richtung Süden zunächst bis zur Elsa-Brändström-Straße grundhaft saniert. Finanziert wurde diese Maßnahme aus dem Radwegsanierungsprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. In diesem Sommer wurde jetzt die Sanierung bis zur Einmündung Thulestraße fortgeführt und damit abgeschlossen.

Ich hatte auch gefragt, warum der vorhandene Radweg nicht in beide Richtungen befahren werden kann. Er hätte dann breiter ausgebaut und der Gehweg entsprechend schmaler gemacht werden müssen. Allerdings war dies nicht möglich. Das Bezirksamt führt auch Sicherheitsprobleme an den einmündenden Straßen an, die den Zweirichtungsverkehr nicht zulassen.

Was soll stadtauswärts gemacht werden?
Wie das Bezirksamt in der Kleinen Anfrage mitteilte, plant der Senat von der Straße Am Steinberg bis zur Rothenbachstraße einen durchgängigen Rad- und Gehweg neu zu bauen. Im schmalen Abschnitt von der Treskow- bis zur Rothenbachstraße muss unbedingt auch eine sichere Lösung für Fußgänger gefunden werden. Wo es die verfügbaren Breiten zulassen, sind auch Baumpflanzungen vorgesehen, die vorhandene Bushaltestelle soll neu gestaltet werden. Ziel ist eine Anlage von Gehwegen und einer durchgängigen Radverkehrsführung unabhängig vom Kraftfahrzeugverkehr. Noch fehlen dafür aber die Erarbeitung verschiedener Varianten sowie weiterer Planungsunterlagen. Um die Pläne umsetzen zu können, ist auch eine Einigung mit den Kleingärtnern und weiteren Eigentümern privater Flächen zu erzielen. Eine erste Bau- bzw. Grunderwerbsrate ist in der Investitionsplanung des Landes Berlin im Jahr 2015 vorgesehen.

Sabine Röhrbein

 
 

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