Pressemitteilung AG Migration Berlin: Anonymisierte Bewerbungsverfahren in Berlin

Veröffentlicht am 08.04.2014 in Integration

Damit Qualifikation zählt und Aufstieg nicht vom Namen abhängt

Seit Freitag, dem 4. April 2014, wirbt das Land Berlin um Mitarbeiterinnen und Mitarbeit mit einem neuen roten Logo „Vielfalt fördern, anonym bewerben“. Damit beginnt das Berliner Pilotprojekt zur Einführung von anonymisierten Bewerbungsverfahren.

Der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt, Aziz Bozkurt, hierzu: "Endlich geht es los mit einem wichtigen Baustein für eine Erweiterung sozialdemokratischer Aufstiegspolitik. Mit den anonymisierten Bewerbungsverfahren im Land Berlin wird zukünftig die Qualifikation zählen und nicht der Name, die Herkunft, das Aussehen oder sonstige persönliche Eigenschaften, die nichts über die Qualifikation einer Bewerberin oder eines Bewerbers aussagen."

Zu den Instrument an sich sagt Bozkurt: "Die anonymisierten Bewerbungsverfahren sind natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Mit diesem Instrument wird aber ein weiterer Schritt zu mehr Chancengleichheit hergestellt. Im Zusammenspiel mit vielen weiteren Werkzeugen der Antidiskriminierungspolitik wird Berlin so zur Stadt des Aufstiegs."

Bozkurt abschließend: "Es freut uns, dass die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und die Senatsverwaltung für Inneres schon zahlreiche Bezirke mit ins Boot holen konnte. Verschiedene Projekte in anderen Bundesländern und im Ausland haben den Erfolg des Instruments immer wieder bewiesen. Wir hoffen nun auf eine zeitnahe Einführung in weiteren Verwaltungsbereichen und in den landeseigenen Unternehmen, damit Berlin weiter Pionierarbeit in der Teilhabepolitik leisten kann."

 
 

Homepage Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt Pankow

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