Jusos Berlin und AfA Landesvorstand unterstützen die Beschäftigten von Schering

Veröffentlicht am 01.03.2007 in Wirtschaft

Der AfA-Landesvorstand und die Jusos Berlin rufen zur Solidarität mit den Beschäftigten der Bayer Schering Pharma AG auf:

An diesem Freitag, dem 2. März, sollen die Pläne des Vorstandes zur Zukunft des Berliner Standortes verkündet werden - fast tausend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer könnten Ihre Arbeit verlieren. "Die Bayer AG, die letztes Jahr als "Weißer Ritter" gestartet ist, um das von einer Übernahme bedrohte Berliner Unternehmen zu erhalten und den Beschäftigten Arbeit und Sicherheit garantiert hat, entpuppt sich nun als Raubritter: Nicht 500 Stellen sollen im Wedding gestrichen werden, wie dies Bayer noch letztes Jahr versprochen hat, nun hören wir, dass fast doppelt soviele Menschen ihre Arbeit verlieren können und dass auch das Herzstück von Schering, die Abteilung Forschung und Entwicklung, von den Kürzungen nicht verschont bleiben wird. Auch hier bricht Bayer sein Wort aus dem letzten Jahr, das Berlin und den Schering-Beschäftigten gegeben wurde" erklärt M atthias Traub, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Berlin. "JVC, Samsung, CNH und viele andere Namen stehen in Berlin für sogenannte 'Sanierungen', die immer auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen ausgetragen wurden und die in dieser Stadt Chancen für gut ausgebildete Fachkräfte vernichtet haben - wer heute über Mangel an qualifiziertem Personal klagt, hat oft gestern Wissen und Können aus Berlin vertrieben. Das darf sich bei Schering nicht wiederholen," führte Traub weiter aus. Der AfA-Landesvorsitzende Christian Haß führt aus: " Der Industriestandort Berlin wird mit dem Arbeitsplatzabbau bei Bayer-Schering immer mehr geschwächt. Ich erwarte von der Unternehmensleitung die Rücknahme der angekündigten Entlassungen".

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