Zuviel Beton - Die Baumaßnahmen am U-Bahnhof Vinetastraße

Veröffentlicht am 06.03.2012 in Verkehr

Die Baustelle am U-Bahnhof Vinetastraße bleibt den Pankowern auch im gesamten Jahr 2012 erhalten. Nachdem Arbeiter bei den Sanierungsarbeiten auf der östlichen Seite des Bahnhofs unter der Fahrbahn der Berliner Straße eine bis dato unbekannte Stahlbetonmauer entdeckten, die vier Meter tief ins Erdreich ragte, wurde nun auch auf der westlichen Seite das Pendant entdeckt.

"Die Mauern dienten bei Bauarbeiten vor 25 Jahren als Stützwände und wurden anschließend einfach zugeschüttet, ohne Eingang in die Bauunterlagen der BVG bzw. damals noch der BVB gefunden zu haben", sagt der Stadtrat für Stadtentwicklung, Jens-Holger Kirchner. Zum Problem wurden die Mauerwerke, weil sie auf die unterirdischen Drainagesysteme aufgesetzt worden waren und diese zerstörten, so dass die U-Bahnstation anhaltend unter eindringendem Sickerwasser leidet. Erst die Beseitigung der beiden Betonblöcke und eine Neuverlegung der Entwässerungsrohre verheißt Erfolg bei der Trockenlegung des bereits sanierten Bahnsteigs. Der Autoverkehr auf der Berliner Straße wird stadteinwärts über die Maximilianstraße/ Mühlenstraße geführt, stadtauswärts ist die Fahrbahn wieder freigegeben. die Straßenbahnen der Linien M1 und 50 sind von den Arbeiten nicht betroffen.

Die SPD Pankow-Süd dankt Hartmut Seefeld von der "Vor Ort"-Redaktion für die freundliche Genehmigung, den Artikel aus der März-Ausgabe hier verwenden zu dürfen. Die gesamte "Vor Ort"-Ausgabe finden Sie hier

 

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