Ortstermin des Petitionsauschusses an der Landsberger Allee

Veröffentlicht am 09.09.2021 in Wahlkreis

Streitet man für das Thema "Verkehrssicherheit" denkt man, alle zögen an einem Strang. Vor allem wenn es um die Schulwegsicherheit der Kleinsten geht. Dass es einer Petition von Eltern bedurfte, damit die zuständigen Verwaltungen in die Puschen kommen, ist "bemerkenswert".

Am Montag fand ein Ortstermin in der Conrad-Blenkle-Straße Ecke Landsberger Allee statt. Vertreten waren die Polizei, die Senatsverkehrsverwaltung, das Bezirksamt, das JobCenter sowie Eltern und Schulleitung.

Liegen Ergebnisse vor?

Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass bei Betätigung des Anforderungstasters (Ampel) die längere Freigabezeit für zu Fuß Gehende über die Landsberger Allee jetzt nicht nur angezeigt, sondern bei jeder Anforderung gewährt wird. Die Ampelschaltung wurde aufgrund der zahlreichen Hinweise vor einigen Tagen korrigiert. Jetzt schaffen es auch die Kleinsten, die Fahrbahn in einem Zug zu queren.

Weitere Ergebnisse: Die Senatsverkehrsverwaltung soll prüfen, inwieweit der Text des Anforderungstasters von "Gesamtquerung angefordert" in "Länger Grün" verändert werden kann.

Der Einsatz von Dialog-Displays zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen in der Conrad-Blenkle-Straße soll durch das Bezirksamt geprüft und erwogen werden. Der Bezirk hatte die Straße bisher noch nicht für die Aufstellung von Dialog-Displays vorgesehen. Die Polizei machte die Zusage, verstärkt die Einhaltung von Tempo 30 in der Conrad-Blenkle-Straße sowie das Parkverhalten an den dortigen Kreuzungen, Einfahrten und Gehwegen verstärkt zu kontrollieren.

Der Einsatz von Schülerlotsen wurde von der Schulleitung und der Polizei als zu gefährlich beurteilt.

Mit großem Unmut reagierten die Eltern auf den Umstand, dass der im vergangenen Jahr genehmigte Zebrastreifen in der Conrad-Blenkle-Straße Ecke Rudi-Arndt-Straße einschließlich der Gehwegvorstreckungen nicht wie ursprünglich angekündigt in diesem Jahr realisiert wird. Derzeit steht kein Termin für die Fertigstellung des Zebrasteifens fest. Das Bezirksamt verwies hier auf die personelle Unterbesetzung im Amt. Aufgrund der Vielzahl der genehmigten und bisher nicht errichteten Zebrastreifen, hat das Abgeordnetenhaus im Februar dieses Jahres die Grundlage dafür gelegt, dass die Senatsverkehrsverwaltung nunmehr selbst die Planung und Realisierung von Zebrastreifen durchführen kann. Der Bezirk wird den Zebrastreifen nun bei der Senatsverkehrsverwaltung nachmelden.

 
 

Homepage Tino Schopf

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