Keine Tangentialverbindung Nord durch die Hintertür

Veröffentlicht am 25.03.2021 in Pressemitteilung

Zu Vorstellungen der von den Grünen geführten Verkehrsverwaltung im Rahmen einer online durchgeführten Informationsveranstaltung erklären der Pankower Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup, das Mitglied des Abgeordnetenhauses für Blankenburg, Dennis Buchner, die SPD-Kandidatin als Bezirksbürgermeisterin Rona Tietje und der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Roland Schröder:

Im Rahmen einer Online-Veranstaltung hat die von den Grünen geführte Senatsverkehrsverwaltung eine Vorzugsvariante zur Trassenführung von Straßenbahn, Straße und Radspuren durch die Anlage Blankenburg vorgestellt.

Genutzt sollen dafür Korridore, die im Flächennutzungsplan seit vielen Jahren für die so genannte Tangentialverbindung Nord vorgesehen waren. Diese „TVN“ lehnt die SPD seit vielen Jahren ab, bislang haben die Grünen das ebenso gesehen.

Die SPD unterstützt ausdrücklich das Anliegen, auf bislang weitgehend ungenutzten Flächen in Heinersdorf und den Rieselfeldern in Blankenburg neuen Wohnraum zu errichten. Mit unserem Einsatz haben wir dafür gesorgt, dass weder die Kleingartenanlage Familiengärten, noch die Erholungsanlage Blankenburg noch der Golfplatz Blankenburg für den Bau von Wohnungen in Betracht kommen.

Selbstverständlich unterstützen wir auch die verkehrliche Anbindung der neuen Quartiere durch Siedlungsstraßen.

  1. Wir fordern, die Verlängerung der M2 durch die Gebiete in Heinersdorf und im Blankenburger Süden allenfalls minimalinvasiv, also unter Nutzung von möglichst wenig Raum, durch die Anlage Blankenburg zum S-Bahnhof Blankenburg zu führen oder gänzlich andere Trassenvarianten zu prüfen.
  2. Wir unterstützen das sogenannte Netzelement 4e, Querverkehre vom Blankenburger Pflasterweg über den neuen Blankenburger Süden und eine zweispurig ausgebaute Fafnerstraße nach Heinersdorf zu leiten.
  3. Den sogenannten „Doppelknoten“ im Bereich Pflasterweg, Krugstege und Bahnhofstraße fordern wir, im Bestand umzubauen und den Querschnitt zu weiten.

Die Anlage Blankenburg wollen wir langfristig planungsrechtlich absichern.

Die Vorschläge der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bleiben enttäuschendes Flickwerk. Es braucht ein erkennbares Verkehrskonzept für den Pankower Norden. Die Pankower SPD wird dazu alsbald eigene Vorschläge vorstellen.

 
 

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