Grußwort an Kongress

Veröffentlicht am 27.09.2010 in Meinung

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV Pankow, Sabine Röhrbein, hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kongresses „Aus unserer Sicht" vom 25. bis 26. September 2010 im GLS Sprachenzentrum Kraft, Energie und gutes Gelingen gewünscht. In ihrem Grußwort ermutigte sie sie, politische Forderungen aus ihrer Perspektive zu formulieren und diese in die Öffentlichkeit zu tragen. Bei dem von Wildwasser und Tauwetter veranstalteten Kongress kamen Menschen zusammen, denen in Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt angetan wurde.

"Ihre Perspektive ist mehr als die von Betroffenen, die in der öffentlichen Wahrnehmung schnell auf die Opferrolle reduziert werden. Sie sind vor allem Expert_innen, die in der aktuellen Debatte bisher ausgeblendete Aspekte von sexueller Gewalt beleuchten können", heißt es in dem Grußwort. Stets gehe es einerseits um die rechtliche Aufarbeitung des Missbrauchs und mögliche rechtspolitische Folgen. Andererseits aber vor allem um die Menschen, denen sexuelle Gewalt widerfahren ist. "Ich habe den Eindruck, dass vielfach über sie, aber viel zu selten mit ihnen gesprochen wird", so die SPD-Fraktionsvorsitzende, die auch auf die neu gestartete Kampagne der Beauftragten der Bundesregierung zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs, Christine Bergmann, hinwies. „Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter“, hat die frühere Berliner Senatorin und Bundesfrauenministerin dazu erklärt. "Auch Sie brechen mit Ihrem Kongress das Schweigen. Sie reden über Fragen, die Sie beschäftigen und auf die Sie Antworten haben wollen. Mit Ihrem Kongress verleihen Sie sich und all’ jenen eine Stimme, die noch im Schweigen gefangen sind", unterstreicht Sabine Röhrbein die Wichtigkeit des Kongresses.

 
 

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