Gastronomie unterstützen - Fußgänger schützen: Bezirk Pankow soll „Pop-Up-Gastro-Flächen“ schnell ermöglichen

Veröffentlicht am 04.06.2020 in Abteilung

Die SPD Helmholtzplatz fordert vom Bezirksamt Pankow die unbürokratische Genehmigung zusätzlicher Flächen für die Außengastronomie und hat sich deshalb an den Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn gewandt. Hierzu erklären Annette Unger (SPD-Fraktion Pankow) und Henning Witzel für den SPD-Abteilungsvorstand:

Die SPD Helmholtzplatz unterstützt nachdrücklich den rotgrünen Antrag auf die Freigabe zusätzlicher Flächen für die Außengastronomie in Pankow. Der Antrag wird am 17. Juni 2020 durch den Ausschuss für Verkehr in die BVV Pankow eingebracht mit dem Ziel, die durch die Corona-Einschränkungen in Bedrängnis geratenen Gastwirte zu unterstützen. Die Kiez-SPD fordert Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn deshalb auf, schon jetzt die notwendigen Voraussetzungen für die Erteilung der Genehmigungen zu schaffen. Die betroffenen Gastronomen seien auf schnelle und unbürokratische Hilfe angewiesen. „Hier darf keine Zeit vergeudet werden“, heißt es in einem Schreiben der Genossen an den grünen Stadtrat.

Eine schnelle Umsetzung liege auch im Interesse der Fußgänger. Zum Beispiel in der Stargarder Straße zwischen Gethsemanekirche und Pappelallee sei das Durchkommen nicht nur für Eltern mit Kinderwagen schon jetzt alles andere als einfach. Die Tische und Stühle der Gaststätten, Werbeaufsteller, angeschlossene Fahrräder und öffentliche Sitzbänke und eine für Berliner Verhältnisse unterdurchschnittliche Gehwegbreite sorgen dafür, dass es ganz schön eng wird. Erst recht bei den oft langen Warteschlangen vor den beiden beliebten Eisdielen.
Durch die Ausweisung von „Pop-Up-Gastro-Flächen“ will die SPD für Abhilfe sorgen: Die notwendigen Flächen ließen sich leicht durch die Sperrung und Markierung einiger KFZ-Stellplätzen schaffen. Der Platz könnte auch von den ansässigen kleinen Läden als Außenauslage genutzt werden. „Durch den zeitweiligen Verzicht auf ein paar Parkplätze können wir die für die Gastronomen äußerst schmerzhaften Verluste an Sitzplätzen zumindest ein wenig ausgleichen“, erklären Annette Unger (SPD-Fraktion Pankow) und Henning Witzel für den SPD-Abteilungsvorstand.

 
 

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