"Ehe für alle" mit der Ahmadiyya-Gemeinde

Veröffentlicht am 21.03.2017 in Soziales

Am Dienstag Abend trafen wir uns das erste Mal in großer Runde mit der Ahmadiyya-Gemeinde in der Khadija Moschee in Heinersdorf. Auf sehr konstruktive Art unterhielten wir uns unter anderem mit Imam Said Ahmad Arif über das Thema „Ehe für alle“. Dabei stand am Ende das, was wir uns auch erhofft hatten. Nämlich nicht die gegenseitige Überzeugung von Standpunkten, sondern das Verständnis für den anderen. Trotz des sehr persönlichen Themas und der gegensätzlichen Ansichten, stand am Ende nicht der Zwist, sondern die Einsicht, dass es zwei Auffassungen der Ehe gibt. Eine Ehe vor dem Gesetzt, die den Veränderungen der Gesellschaft unterliegt und eine Ehe, die vor Gott und nach den Gesetzten der jeweiligen Religion geschlossen wird. Auf die Akzeptanz beider Ehen konnten wir uns einigen.

Neben diesen Erkenntnissen konnten wir heute aufschlüsseln, wie beim Gegenüber Meinungen gebildet werden. Der offene Austausch und das Fragen des anderen nach für einen selbst scheinbar längst geklärten Sachverhalten führte uns und auf der anderen Seite der Gemeinde vor Augen, dass man einander nicht verstehen kann, wenn man sich nicht darum bemüht, das Grundverständnis des anderen in Erfahrung zu bringen. Nur wer grundlegende Gedankengänge nachvollziehen kann, ist in der Lage zu diskutieren und zu bewerten.

Auf dieser offenen Grundlage wollen wir unseren thematischen Austausch mit der Gemeinde fortsetzen und freuen uns dabei auch auf neue Gesichter und inhaltlichen Input.

Du möchtest beim nächsten Treffen dabei sein oder hast thematische Vorschläge oder Fragen? Dann melde dich doch einfach unter dem Betreff "Moschee Heinersdorf" unter Till.Grassmann@gmail.com.

 
 

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