Björn Böhning im Gespräch mit Dr. Ehrhart Körting und Alexander Götz

Veröffentlicht am 12.08.2009 in Wahlen

Kreisvorsitzender Alexander Götz, Björn Böhning und Innensenator Dr. Ehrhart Körting

„Was tun für mehr Sicherheit im Kiez? - Brennende Autos und rechte Gewalt im Blickfeld“ -das war Thema einer Diskussionsveranstaltung im Wahlkreis des SPD-Bundestagskandidaten Björn Böhning mit dem Berliner SPD-Innensenator Dr. Ehrhart Körting und Alexander Götz, Kreisvorsitzender der SPD Pankow und Kommunalpolitiker.

Vor dem Hintergrund der immerwährenden Diskussion, ob die Zahl an Gewalttaten steige oder nicht, sowie der Frage, wie gefährdet die innere bzw. soziale Sicherheit in Berlin respektive für den Kiez sei, hob Ehrhart Körting die bedeutende Arbeit der Berliner Polizei hervor. Berlin habe eine hervorragende Aufklärungsquote von 50 Prozent. Insbesondere bei Intensivtätern und Gewalttaten von Jugendgruppen haben sich die neuen Präventionskonzepte wie das Intensiv- und Schwellentäterkonzept bewährt, die den Tätern schnell die Grenzen aufzeigen. Alexander Götz und Björn Böhning Alexander Götz hob aus kommunalpolitischer Sicht dabei die Bedeutung einer guten Stadtentwicklung u.a. im Rahmen des bereits vorhandenen lokalen Aktionsplanes für Pankow hervor. Der Bezirk leide derzeit nicht wirklich unter Kriminalität. Bürgerinnen und Bürger fühlten sich relativ sicher. Man müsse aber für die Zukunft darauf achten, dass auch weiterhin die guten Rahmenbedingungen erhalten bleiben. Wohlstand sei ein nicht unwichtiger Faktor in bezug auf die Krimininalitätsrate. Innerhalb der Diskussion um die Zunahme an brennenden Autos in verschiedenen Berliner Bezirken sowie um die Ausübung rechter Gewalt machte Körting darauf aufmerksam, dass es keine Entschuldigung für Gewalt gebe, auch keine politische. Oft handele es sich dabei um die pure Lust an Gewalt. Dafür gibt es für ihn kein Pardon. Das damit oft in Beziehung gesetzte Konzept der ausgestreckten Hand der Polizei, sei zunächst ein Versuch, miteinander zu reden. Dabei gebe es jedoch in keinem Fall ein Zurückweichen der Polizei, sobald es zu Straftaten kommt, entgegen mancher Berichte von Seiten der Presse. Björn Böhning fasste die Diskussion abschließend zusammen und gab dem Publikum vier wichtige Punkte mit auf den Weg: Prävention, auch Stadtumbau erlaubt keine Gewalt, Toleranz und „Hingucken nicht wegschauen“. Daher sei es wichtig, dass die Bundespolitik, wie Berlin, Initiativen weiterhin fördere, wenn Demokratie gefährdet ist. 

 

Nächste Termine

Rentenberatung
05.05.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr

Bürgerbüro

Stammtisch der SPD Heinersdorf
05.05.2026, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Cucina Da Mimo Romain-Rolland-Straße 66-68, 13089 Berlin

Abteilungsversammlung SPD Mauerpark
05.05.2026, 19:30 Uhr

Kolping-Jugendwohnen, Schivelbeiner Straße 29


Alle Termine

Jetzt in die SPD!

Spende an SPD Pankow

Melde rechte Vorfälle

Wir auf Facebook

Wir auf Instagram