Besuch auf den Busbetriebshof der BVG in der Müllerstraße

Veröffentlicht am 29.06.2017 in Verkehr
 

Am Montag besuchte ich den Busbetriebshof in der Müllerstraße. Nach einem Vortrag des Bereichsleiters Omnibus, Torsten Mareck, konnte ich aus nächster Nähe den Betriebshof besichtigen. Mir wurden durch den Fahrdienstleiter Lutz Steinbach die Abläufe erklärt, die man als normaler Passagier in einem Bus nicht für möglich halten würde. Technikaufwand, Koordination und Abstimmung zwischen den Fahrerinnen und Fahrern sowie der Technikleitstelle sind bemerkenswert. Durch den Werkstattleiter Oliver Kästner wurden mir die technischen Prozesse eines Busses erklärt. Abschließend wurde ich durch den Akademieleiter Ulrich Lehmann und den Fahrlehrer Tobias Kutta in die Berufsausbildung eines Busfahrers eingeführt. Strenge Aufnahmekriterien und eine umfängliche Schulung sind unerlässlich für die Sicherheit auf Berlins Straßen. Sechs Monate dauert eine Busfahrerausbildung bei der BVG, drei Monate die verkürzte Ausbildung, wenn bereits ein LKW-Führerschein vorliegt.

Zum Schluss saß ich selbst am Lenkrad eines Linienbusses und absolvierte eine Testfahrt.

Ich nehme mit, dass wir den öffentlichen Personennahverkehr auch weiterhin stärken sollten. Weitere Busspuren und ein Vorrecht an den Ampeln sind nur einige Punkte. Es gilt, den Koalitionsvertrag abzuarbeiten. So werden neue Busspuren überall dort eingesetzt, wo Busse im Stau stehen und Lücken existieren. Ebenso wird die zeitliche Beschränkung der bestehenden Busspuren aufgehoben. Durch den Bau von Buskaps ist ein ungehindertes An- und Abfahren zu ermöglichen.

 

 

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